Willingen bekommt 1,2 Millionen Euro für Festhalle Schwalefeld
In Willingen (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen) gibt es gute Nachrichten für die Dorfentwicklung. Die Gemeinde bekommt 1,2 Millionen Euro Förderung, um die Festhalle Schwalefeld aufzuwerten. Den Bescheid über das Geld überreichte der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese zusammen mit der Fachbereichsleiterin Theresia Schneider persönlich im Upland an Bürgermeister Thomas Trachte und Ortsvorsteher Stephan Leyhe.
Insgesamt kostet das Projekt rund 3 Millionen Euro. Die Gemeinde Willingen steuert davon etwa 1,8 Millionen Euro aus eigener Tasche bei. Die Investition ist wichtig, weil es immer weniger Dorfkneipen gibt, in denen die Menschen zusammenkommen können. Die Festhalle soll nun diese Lücke schließen.
Das Gebäude war früher eine Scheune und hat diesen typischen Charakter bis heute. Dieser Stil soll erhalten bleiben, aber die Technik und die Ausstattung müssen auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Halle soll künftig barrierefrei sein und eine bessere Gastronomie bieten. Damit können Vereine, Chöre oder Familien das Gebäude das ganze Jahr über für Proben und Feiern nutzen.
Zusammen mit einem neuen Dorfgemeinschaftsraum soll so ein moderner Treffpunkt entstehen, der das soziale Leben im Ort sichert. Ortsvorsteher Stephan Leyhe betonte, dass die Halle für die Bewohner etwas ganz Besonderes sei. Er dankte zudem seinem Vorgänger Christopher Leeser und dem alten Ortsbeirat für die Vorarbeit bei dem Projekt.
Wie genau der Zeitplan für die Baumaßnahmen aussieht, wurde bislang nicht bekannt gegeben.