Wilhelmshaven: Brand in Friseursalon und Wohnhaus
Es war kurz nach drei Uhr morgens, als eine Polizeistreife in Wilhelmshaven (Niedersachsen) durch die Grenzstraße fuhr. Die Beamten bemerkten plötzlich ein Feuer in einem Gebäude, in dem sich Wohnungen und Geschäfte befinden. Als sie näher kamen, sahen sie, dass das Schaufenster eines Friseursalons im Erdgeschoss komplett zerstört war. Die Scheibe war förmlich herausgerissen worden und im Inneren des Ladens brannte es bereits heftig.
Da über dem Salon mehrere Menschen wohnten, bestand Gefahr für die Bewohner. Die Einsatzkräfte handelten schnell und räumten das Haus. Insgesamt 13 Menschen wurden aus dem Gebäude geführt und in Sicherheit gebracht. Die Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven und die Ortsfeuerwehr Bant/Heppens rückten an und löschten die Flammen.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Auch die Nachbarhäuser blieben von dem Feuer und dem dichten Qualm verschont. Die Wohnungen direkt über dem Friseursalon scheinen ebenfalls nicht beschädigt zu sein. Die Experten warnen jedoch, dass man wegen der Bauweise des Hauses erst später sehen wird, ob es doch noch versteckte Schäden gibt.
Nachdem das Feuer gelöscht war, sicherte die Polizei den Ort und nahm ihn beschlagnahmt. Eine genaue Untersuchung des Ladens war zuerst nicht möglich, weil zu viele Rauchgase und Rußpartikel in der Luft hingen. Das war zu gefährlich für die Ermittler.
Wie es zu dem Brand kam, ist momentan noch völlig unklar. Die Polizei sucht nun nach der Ursache. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland – zur Originalmeldung