Wildpoldsried: Autotransporter stürzt Böschung hinunter
Am Dienstagmittag gegen 13:10 Uhr passierte es auf der B12 kurz vor der Anschlussstelle Wildpoldsried (Landkreis Oberallgäu, Bayern). Ein 56-jähriger Ukrainer fuhr mit seinem Autotransporter plötzlich nach rechts von der Straße ab. Der Lkw stürzte die Böschung hinunter und kippte auf die Seite.
Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien. Er hatte leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Auf dem Lkw waren vier Autos geladen. Die Bergung des schweren Transporters und der Pkw war aufwendig und dauerte lange. Dabei kam auch ein Verkehrsschild sowie die Leitplanke auf einer Länge von etwa 50 bis 60 Metern schwer beschädigt.
Zusätzlich gab es ein Problem mit dem Motor des Lkw: Da dieser beschädigt wurde, liefen Betriebsstoffe aus. Die Straßenmeisterei muss nun nach Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt die verunreinigte Erde an der Unfallstelle abtragen.
Insgesamt schätzen die Experten den Sachschaden auf etwa 350.000 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn blieb die B12 zwischen Kempten und Wildpoldsried bis in die Abendstunden komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein.
Im Einsatz waren etwa 80 Leute, darunter die Polizei aus Kempten und Marktoberdorf sowie die Feuerwehren aus Kempten, Wildpoldsried und Hochgreut. Auch ein Abschleppunternehmen half mit.
Die Verkehrspolizeiinspektion Kempten ermittelt nun, warum der Lkw überhaupt von der Fahrbahn abgekommen ist. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.