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Wildeshausen kämpft gegen Rattenplage

Die Stadt und der Landkreis wollen die Nager aus dem Stadtbild vertreiben. Erste Brennpunkte wurden bereits gesäubert.

In Wildeshausen (Landkreis Oldenburg, Niedersachsen) gibt es Probleme mit Ratten. Besonders viele Sichtungen gab es zuletzt bei der ehemaligen Viehrampe und an einem Wohnhaus in der Visbeker Straße. Die Stadtverwaltung und der Kreis haben deshalb die Zusammenarbeit verstärkt und in der letzten Woche mehrere Begehungen vor Ort gemacht.

Die Besitzer der betroffenen Grundstücke haben bereits reagiert und den dortigen Müll entfernt. Damit soll verhindert werden, dass sich die Tiere dort erneut einnisten. Die Stadt behält kritische Stellen im Auge und arbeitet eng mit einem professionellen Schädlingsbekämpfer zusammen.

Damit die Maßnahmen wirken, müssen nun auch die Bewohner mithelfen. Die Stadt bittet darum, Speisereste nur in geschlossenen Bio- oder Restmülltonnen zu entsorgen. Lebensmittelreste dürfen auf keinen Fall in der Toilette heruntergespült werden, da die Ratten die Kanalisation als Lebensraum nutzen. Auch offene Mülleimer im öffentlichen Raum oder Komposthaufen sind gefährliche Lockmittel.

Besonderes Augenmerk liegt auf Futterstellen im Garten. Meisenknödel, Fettfutter oder Fressnäpfe für Haustiere ziehen die Nager an. Wer diese Dinge im Freien lässt, lockt die Tiere quasi in den eigenen Garten.

Die Stadt will die Population der Nager nun schnell eindämmen. Wer Ratten bemerkt, soll dies sofort melden. Unter der Telefonnummer 04431 88-0 können Hinweise auf einen Befall durchgegeben werden.

Quelle: Wildeshausen – zur Originalmeldung

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