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Wiehl plant Kundgebung zum Antikriegstag

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Am 1. September treffen sich Menschen im Wiehlpark, um ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen. Ein besonderer Baum soll dabei als Mahnmal gepflanzt werden.

Monika und Michael Höhn laden die Bürger von Wiehl (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) zu einer Kundgebung ein. Die Veranstaltung findet am 1. September 2026 statt. Los geht es um 17:00 Uhr im Wiehlpark.

Treffpunkt ist der Gedenkstein, auf dem die Worte „Nie wieder Krieg“ stehen. Wie schon in den Vorjahren gibt es dort Reden. Unter anderem werden Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker und Ingo Solbach, der stellvertretende Bürgermeister aus Waldbröl, sprechen. Die Verbindung zu Waldbröl ist bewusst gewählt, da es dort eine ähnliche Gedenkmauer mit derselben Aufschrift gibt.

Ein besonderer Moment wird die Pflanzung eines Ginkgobaums sein. Die Stadt Wiehl und das Gartencenter Bergerhoff spenden den Baum. Der Ginkgo ist ein Symbol für das Überleben, weil diese Baumart sogar die Atombombenabwürfe in Japan überstanden hat. Er soll nun als zweiter oberbergischer Friedensbaum dienen und an die Ereignisse von 1945 erinnern.

Für die Musik bei der Gedenkveranstaltung sorgen Victor Repp und die Gruppe Kurtzweyl.

Quelle: Wiehl – zur Originalmeldung

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