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Wie eine Stiftung Oberviechtach verändert hat

Das Erbe von Dr. Max und Margret Schwarz fließt seit fast 30 Jahren in die Stadt. Von Kitas bis zum Pflegeheim profitieren die Bürger von den Geldern.

In Oberviechtach (Landkreis Schwandorf, Bayern) gibt es eine besondere Unterstützung für die Gemeinschaft. Die Dr.-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung sorgt seit 29 Jahren dafür, dass die Stadt attraktiver wird. Dr. Max Schwarz lebte und arbeitete zwar in München, vergaß aber seine Heimat nie. Gemeinsam mit seiner Frau Margret wollte er, dass ihr Erbe nach ihrem Tod der Stadt zugute kommt.

Das Ehepaar legte fest, dass die Erträge der Stiftung für mildtätige und gemeinnützige Zwecke genutzt werden sollen. Das Motto der Stiftung stammt frei nach Cicero: Es sollen nicht die Gebäude der Stadt, sondern die Menschen selbst profitieren.

Man sieht die Hilfe der Stiftung an vielen Stellen im Ort. So wurden das Haus der Schwarz-Stiftung und die Liegenschaft am Marktplatz 18 saniert. Auch beim Haus am Marktplatz 12 wurde Geld investiert. Besonders wichtig waren die Mittel beim Neubau der Kita sowie beim Alten- und Pflegeheim in Oberviechtach.

Neben den großen Gebäuden fließen die Gelder in den Alltag der Menschen. Kindergärten, Schulen und die Stadtbibliothek werden unterstützt. Auch Spielplätze, das Ferienprogramm für Kinder und die Arbeit im Museum werden durch die Stiftung finanziert.

Seit 1993 kümmert sich Erika Odemer als Nachlassverwalterin um die Stiftung. Sie ist mittlerweile 95 Jahre alt und betreut die Immobilien in München. Odemer verzichtet auf eine hohe Entschädigung für ihre Arbeit und unterstützt manche Projekte sogar mit ihrem eigenen Geld.

Die Stadt betont, dass viele dieser Projekte ohne die Stiftung gar nicht möglich gewesen wären, weil schlichtweg kein anderes Geld zur Verfügung gestanden hätte.

Quelle: Oberviechtach – zur Originalmeldung

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