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Westerham: Ukrainische Familien ziehen in neue Unterkunft

Foto Unterkunft Copyright und Urheber siehe Feldkirchen-Westerham

Ab dem 3. September beziehen 39 Geflüchtete aus der Ukraine eine neue Anlage in Westerham. Die Unterkunft ist speziell auf Familien und Senioren zugeschnitten.

In Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) wird eine neue Unterkunft für Geflüchtete belegt. Das Landratsamt Rosenheim hat mitgeteilt, dass am 3. September 2026 die ersten Bewohner einziehen. Insgesamt sind es 39 Menschen aus der Ukraine.

Die Anlage wurde Ende Juni fertiggestellt. Im Juli haben sich der Gemeinderat, der Ortsrat von Westerham, das Landratsamt und ein Helferkreis die Gebäude angesehen. Die Unterkunft ist kleinteilig gebaut. Das bedeutet, die Menschen wohnen in einfachen Einheiten mit eigenen Sanitäranlagen. In einer Einheit leben maximal vier Menschen. Das soll ruhiger und familiärer sein als in großen Gemeinschaftshallen.

Genau deshalb ziehen nun vor allem Familien mit Kindern, Großeltern sowie ältere und jüngere Paare ein. Die Altersspanne ist groß: Es kommen Kleinkinder, aber auch Senioren über 70 Jahre in den Ort. Erste Gespräche mit den künftigen Bewohnern liefen positiv. Die Menschen zeigten sich freundlich und sind froh, dass sie aus anderen Unterkünften im Landkreis nach Westerham ziehen dürfen.

Das Landratsamt Rosenheim betreibt die Anlage. Damit alles glatt läuft, gibt es eine Hausverwaltung und regelmäßige Sicherheitsstreifen. Außerdem hilft ein Wohlfahrtsverband bei der Betreuung. Damit haben sowohl die Bewohner als auch die Nachbarn feste Ansprechpartner.

Um den Leuten den Start zu erleichtern, haben die Gemeinde und der Helferkreis einen Willkommensflyer auf Ukrainisch gebastelt. Darin steht alles Wichtige: Wo man sich melden muss, welche Ärzte es gibt, wo man einkaufen kann und wie es mit Schulen und Kindergärten aussieht.

Bürgermeister Johannes Zistl bedankt sich für die Hilfsbereitschaft der Bürger. Wer ehrenamtlich mithelfen und die Neuankömmlinge unterstützen möchte, kann sich direkt im Rathaus melden.

Quelle: Feldkirchen-Westerham – zur Originalmeldung

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