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Westerburg plant neue Innenstadt und Jugendzentrum

Bürgermeister Janick Pape informierte im Stadtrat über wichtige Baustellen, Fördergelder für die Stadtmitte und den Fortschritt beim neuen Jugendzentrum.

In Westerburg (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) geht es bei den Bauprojekten voran. In der jüngsten Stadtratssitzung am 11. Juni berichtete Bürgermeister Janick Pape über den Stand der Dinge. Im Neubaugebiet Bornwiese in Sainscheid wird gerade die Baustraße im zweiten Abschnitt ausgebaut. Die Tiefbauarbeiten laufen gut, und die Kanäle werden verlegt. Gleichzeitig werden die Hausanschlüsse installiert. Die Stadt hat bereits die Firmen für Telefon- und Glasfaserkabel angefragt und prüft nun die Antworten.

Auch in der Innenstadt steht ein großes Projekt kurz vor dem Ende: Die Arbeiten am Gemündener Tor, der Tiergartenstraße und der Günther-Koch-Straße sind fast fertig. Ein Vermessungsbüro hat die Ergebnisse bereits an das Katasteramt übergeben. Jetzt müssen noch Einmalbeiträge abgerechnet werden. Das ist wichtig, weil sonst wiederkehrende Beiträge im Stadtgebiet eingeführt werden müssten. Solange das nicht geklärt ist, können andere Straßenbaumaßnahmen, wie die Kanalerneuerung in der Albert-Wengenroth-Straße, nicht starten.

Für die Stadtmitte gibt es gute Nachrichten: Das Projekt „Innenstadtimpulse“ bekommt Geld. Die Stadt hat einen Förderbescheid über 201.000 Euro erhalten. Damit sollen vier Bausteine umgesetzt werden. Dazu gehören ein Zukunftskonzept für die Innenstadt, bei dem Eigentümer, Ladenbesitzer und Anwohner mithelfen, sowie ein Kooperationsplan für die Gewerbetreibenden. Außerdem soll die Stadt grüner werden und es soll Aktionstage geben. Die Verwaltung prüft gerade, wie die Aufträge richtig ausgeschrieben werden.

Besonders positiv entwickelt sich das neue Jugendzentrum. Hier arbeiten gerade Maurer und Betonbauer, und neue Fenster werden eingebaut. Wenn alles nach Plan läuft, können die Jugendlichen Ende des Jahres einziehen. Das Zentrum liegt direkt an den neuen Sportstätten des Schul- und Sportzentrums.

Zudem hat der Stadtrat eine neue Gebührensatzung für die Friedhöfe einstimmig beschlossen. Die Friedhöfe kosten die Stadt jährlich zwischen 150.000 und 200.000 Euro. Die Verwaltung lässt nun prüfen, ob die neue Gebührenordnung mit der Friedhofssatzung zusammenpasst.

Zum Thema Digitalisierung erklärte der Bürgermeister, dass die Stadt keine eigenen Verwaltungsgeschäfte führen darf, da dies Aufgabe der Verbandsgemeinde ist. Trotzdem gibt es Verbesserungen: Brennholz kann jetzt online bestellt werden und das Dokumentenmanagement wurde modernisiert.

Quelle: Westerburg – zur Originalmeldung

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