Westerburg baut neues Jugendzentrum in der Stadionstraße
In Westerburg (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) gibt es bald einen neuen Ort für junge Leute. In der Stadionstraße wird das alte Sportlerheim des TuS Westerburg am Westerwaldstadion derzeit umfassend umgebaut. Ziel ist es, dass das Gebäude bis Ende dieses Jahres bezugsfertig ist.
Die Arbeiten haben bereits begonnen. Über den Winter hat der TuS Westerburg das Gebäude geräumt. Die Stadt hat dann in Eigenleistung erste Arbeiten am Rohbau erledigt. Vor allem die alten Duschen, Umkleiden und WCs wurden bereits zurückgebaut. Damit das Gebäude ein neues Gesicht bekommt, soll es einen neuen Eingang von der Straße „Am Stadion“ geben. Neue Fenster und helle Decken sollen dafür sorgen, dass die Räume freundlicher wirken. Außerdem wird das Gebäude barrierefrei gemacht und bekommt entsprechende Sanitäranlagen.
Stadtbürgermeister Janick Pape, Verbandsgemeindebürgermeister Markus Hof, die Architektin Nicola Schäfer und Cordula Simmons von der Else Schütz-Stiftung haben sich vor Ort getroffen, um den Stand der Dinge zu besprechen. Die Stiftung unterstützt das Projekt finanziell. Aktuell warten die Verantwortlichen noch auf die Baugenehmigung. Sobald diese da ist, können die weiteren Bauarbeiten vergeben werden.
Das neue Zentrum soll mehr sein als nur ein Ort zum Abhängen. Es soll als „offener Treff“ für alle Kinder und Jugendlichen der Verbandsgemeinde dienen. Da das Gebäude nah an den Schulen liegt, können Schüler aus der ganzen Region dort hingehen. Es soll eine Ergänzung zu den Sportvereinen und anderen kulturellen Angeboten sein.
Besonders wichtig ist den Verantwortlichen die soziale Unterstützung. In dem Zentrum sollen Jugendliche in einem vertraulichen Rahmen über persönliche Probleme sprechen können. Die Mitarbeiter sollen dabei helfen, schnell die richtigen Hilfsangebote zu finden, zum Beispiel auch zur Prävention von Missbrauch. Zusammen mit der Schulsozialarbeit sollen so soziale Probleme frühzeitig erkannt werden. Geplant sind zudem verschiedene Workshops zu Themen wie Medienkompetenz, Kunst oder der Bewältigung des Alltags.
Ein großer Vorteil gegenüber dem bisherigen Standort in der Neustraße ist die Barrierefreiheit. Dort verhindern zwei große Treppenanlagen den Zugang für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Im neuen Gebäude in der Stadionstraße wird dieses Problem gelöst.
Quelle: Westerburg – zur Originalmeldung