Weser bei Achim: Wasserschutzpolizei kontrolliert Boote
Am Freitag, den 14. August 2026, war auf der Weser bei Achim und Horstedt (Niedersachsen) viel los. Die Wasserschutzpolizei hatte dort zwischen 12:00 und 19:00 Uhr einen großen Kontrolltag geplant. Die Beamten bauten dafür eine feste Kontrollstelle am rechten Ufer auf, genau auf der Höhe des Weser-Kilometers 345,200.
Die Polizei schaute sich alles genau an. Sie prüften nicht nur die Boote und Wasserfahrzeuge, sondern auch die Fahrer und die Besatzungen. Die Beamten kontrollierten die Kennzeichen, die Individualnummern der Boote und die Motordaten. Außerdem prüften sie, ob alle nötigen Urkunden an Bord waren. Um sicherzugehen, glichen sie die Daten direkt mit ihren Computersystemen ab.
Zusätzlich kontrollierte die Polizei die Geschwindigkeit auf dem Fluss. Dafür nutzten die Beamten ein Handlasermessgerät, um zu sehen, ob jemand zu schnell fuhr.
In den sieben Stunden dauerte die Aktion an. Insgesamt kontrollierten die Polizisten 59 Boote und Wasserfahrzeuge. Das Ergebnis war deutlich: Es gab zahlreiche Verstöße gegen die Vorschriften. Am Ende leiteten die Beamten 27 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein.
Die Polizei wollte mit dem Einsatz vor allem die Sicherheit auf der Weser erhöhen. Es sollte überprüft werden, ob sich alle Verkehrsteilnehmer an die geltenden Regeln im Schiffsverkehr halten.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg – zur Originalmeldung