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Weißenfels: Frau wegen Geldstrafen festgenommen

Die Bundespolizei suchte eine 32-Jährige in Weißenfels. Am Ende landete die Frau im Gefängnis, weil sie hohe Geldstrafen nicht bezahlt hatte.

Am Donnerstag, dem 30. Juli 2026, wollte eine Streife der Bundespolizei eine Frau in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) zu Hause besuchen. Als die Beamten dort ankamen, trafen sie die Frau nicht an. Die Polizisten suchten deshalb weiter und fanden die 32-Jährige schließlich in Burgwerben.

Vor Ort kontrollierten die Beamten die Personalien der Frau. Dabei kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft Halle einen Haftbefehl gegen sie ausgestellt hatte. Es gab insgesamt vier Fahndungsnotierungen. Die Frau war in verschiedenen Verfahren vor den Amtsgerichten in Weißenfels und Merseburg zu Geldstrafen verurteilt worden. Es ging dabei unter anderem um Diebstahl von Kleinigkeiten, Beleidigungen und einen versuchten gefährlichen Körperverletzungsangriff.

Insgesamt fehlten 5.670 Euro an Geldstrafen. Wer diese Summen nicht zahlt, muss stattdessen eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Die Frau hatte das Geld nicht bezahlt und war auch nicht zu den Terminen erschienen, zu denen sie geladen worden war.

Die Bundespolizisten nahmen die Deutsche fest und brachten sie zum Revier in Halle (Saale). Dort konnte sie einen der vier Haftbefehle noch abwenden, weil sie den entsprechenden Betrag zahlte. Für die anderen drei Fälle hatte sie jedoch kein Geld.

Nachdem die Polizei alle Formalitäten erledigt hatte, wurde die Frau in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort tritt sie nun die verbleibende Ersatzfreiheitsstrafe von 194 Tagen an.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg – zur Originalmeldung

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