Weingarten gibt Obst von städtischen Bäumen frei
In Weingarten (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) gibt es wieder eine Aktion gegen Lebensmittelverschwendung. Die Stadt lädt alle Bewohner dazu ein, reifes Obst und Nüsse von öffentlichen Bäumen zu ernten. Das ist in diesem Jahr bereits das sechste Mal, dass die Stadt bei der Initiative des Landkreises mitmacht.
Damit jeder weiß, wo er pflücken darf, gibt es ein einfaches Zeichen: Die freigegebenen Bäume haben ein gelbes Band um den Stamm. Die Stadt hat bereits viele Bäume markiert. Es gibt dort zum Beispiel Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume, Mirabellen sowie Walnussbäume.
Wer die Früchte suchen will, findet die markierten Bäume an verschiedenen Stellen im Ort. Gelbe Bänder hängen unter anderem im Schlösslegarten am Eingang zum Mostgässle, am Aufgang zum Fruchtkasten oder am Kinderspielplatz in der Hölderlinstraße. Auch auf der Grünfläche neben dem Museum für Klosterkultur, auf der Streuobstwiese am Verbindungsweg Schumannstraße Richtung Köpfingen, am Weg zwischen Marienfriedhof und St. Maria sowie am Fußweg Vorderochsen gibt es freigegebene Bäume.
Nicht nur die Stadt macht mit. Auch Privatleute können ihre eigenen Obstbäume oder Sträucher für andere öffnen, wenn sie die Ernte nicht selbst schaffen. Wer seine Bäume ebenfalls freigeben möchte, kann sich die gelben Papierbänder kostenlos bei der BürgerInfo im Amtshaus in der Kirchstraße 2 abholen. Die Bänder werden vom Landkreis Ravensburg gestellt.
Die Stadtverwaltung bittet allerdings um Beachtung einiger Regeln: Das Pflücken erfolgt auf eigene Gefahr. Die Menschen sollen rücksichtsvoll mit der Natur umgehen. Das bedeutet konkret, dass niemand auf die Bäume klettern oder die Pflanzen beschädigen darf. Außerdem soll kein Müll hinterlassen werden.
Quelle: Weingarten – zur Originalmeldung