Weimar: Einbruch in leerstehendes Gebäude mit Brand
Am Sonntagnachmittag kam es in der Carl-Gärtig-Straße in Weimar (Thüringen) zu einem Einbruch. Unbekannte wollten in ein leerstehendes Gebäude gelangen. Um hineinzukommen, knackten sie gewaltsam ein Vorhängeschloss an der Eingangstür.
Einmal im Haus, suchten die Menschen nach etwas Brennbarem. Sie fanden ein Stück Tapete, das noch an einer Betonwand hing, und zündeten es an. Das Feuer wurde jedoch nicht groß. Da die Wände noch eine gewisse Restfeuchtigkeit hatten, entstand hauptsächlich Rauch. Die Flammen konnten nicht auf das Gebäude übergreifen.
Die Feuerwehr rückte aus, um die Situation zu klären. Die Einsatzkräfte entfernten die angezündete Tapete und löschten die Glut vollständig ab. Ein größerer Brand wurde so verhindert.
Am Ende blieb ein geringer Schaden zurück. Das kaputte Schloss und die verbrannte Tapete werden auf insgesamt etwa 50 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um herauszufinden, wer für den Vorfall verantwortlich ist.
Ob und inwieweit sich die Verursacher strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.