Zum Inhalt springen
newssofort.de

Weiherhammer: Drittklässler lernen Gefahren des Toten Winkels

Copyright und Urheber siehe Weiherhammer

Schüler der Grund- und Mittelschule Weiherhammer haben auf einem Übungsplatz gelernt, warum Lkw so gefährlich sein können. Ein echter Lkw half den Kindern dabei, die blinden Flecken der Fahrer zu verstehen.

Am Mittwoch wurde es auf dem Verkehrsübungsplatz „Saxn-Di“ in Weiherhammer (Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Bayern) spannend für die Kinder der dritten Klasse. Im Rahmen der „Aktion Toter Winkel“ lernten die Schüler, wie man sich im Straßenverkehr sicher gegenüber großen Lastwagen verhält.

Katharina Weber von der Weber Transport GmbH & Co. KG aus Weiherhammer stellte für die Aktion einen Lkw zur Verfügung. Zusammen mit Harald Sentner vom Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT) zeigte er den Kindern, welche Bereiche für den Fahrer komplett unsichtbar sind. Um das zu verdeutlichen, nutzten sie eine spezielle Plane. Als die gesamte Gruppe auf der Plane Platz nahm, verschwanden sie komplett aus dem Sichtfeld des Fahrers. Das sorgte bei den Kindern für großes Staunen.

Die Schüler erfuhren zudem, dass ein Lkw so viel wiegen kann wie sechs bis acht Elefanten. Sie lernten, dass es nicht nur einen, sondern insgesamt vier tote Winkel gibt: vorne, hinten, links und rechts. Besonders gefährlich ist die rechte Seite, wenn ein Lkw abbiegt.

Um Unfälle zu vermeiden, gab es drei einfache Regeln für die Kinder: Erstens ist Blickkontakt mit dem Fahrer wichtig. Wer den Fahrer nicht sieht, wird von ihm auch nicht gesehen. Zweitens soll man nicht vor dem Fahrzeug anfangen zu gehen, sondern rechts seitlich hinter dem Lkw bleiben. Drittens sollen die Kinder nicht auf ihr Vorfahrtsrecht pochen, sondern den Lkw zuerst abbiegen lassen.

Das Highlight des Tages war der Besuch im Führerhaus. Die Kinder durften selbst auf den Fahrersitz steigen und so aus der Perspektive eines Lkw-Fahrers erleben, wie wenig man von der Umgebung sieht. Die Aktion ist Teil eines bayernweiten Programms, bei dem in Ostbayern bereits über 6.000 Kinder geschult wurden.

Quelle: Weiherhammer – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Weiherhammer

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Alle ansehen