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Wehrheim: Wasserampel bleibt auf Rot

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Trotz einiger Regenschauer bleibt die Trockenheit in Wehrheim ein Problem. Deshalb gelten weiterhin strenge Regeln für den Wasserverbrauch.

In Wehrheim (Hochtaunuskreis, Hessen) ist die Lage beim Trinkwasser kritisch. Der Wasserbeschaffungsverband Usingen hat am Dienstag, den 18. August 2026, entschieden: Die Wasserampel bleibt auf Rot. Zwar hat sich der Verbrauch der Bürger wieder etwas normalisiert, aber die letzten Regenfälle haben nicht ausgereicht, um die Trockenheit zu beenden.

Das bedeutet für die Bewohner konkrete Einschränkungen. Private Pools dürfen nicht mehr mit Trinkwasser befüllt oder aufgefüllt werden. Wer seinen Garten bewässern will, soll nur Regenwasser nutzen. Die Gemeinde betont, dass der Rasen auch einmal braun werden darf, da er später wieder grün wird. Auch im Haus soll gespart werden, zum Beispiel durch die Spartaste an der Toilette oder indem man das Wasser vom Gemüseschneiden auffängt.

Zusätzlich ist es verboten, größere Mengen Trinkwasser zu entnehmen, etwa über Standrohre. Zisternen dürfen nicht mit Leitungswasser nachgefüllt werden. Auch das Reinigen von Autos, Gebäuden oder Terrassen mit Trinkwasser ist untersagt. Auf kommunalen Flächen dürfen Neuanpflanzungen nur mit Brauchwasser gegossen werden.

Die Gemeinde hofft, dass jeder eingesparte Liter hilft, die Versorgung in den nächsten Wochen sicherzustellen. Ob die Brunnen und Stollen sich über den Winter erholen können, hängt nun stark von den Niederschlägen im Herbst ab.

Quelle: Wehrheim – zur Originalmeldung

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