Wehingen: Grillen und Feuer im Wald verboten
In Wehingen (Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) ist es ab dem 30. Juli gefährlich, im Wald Feuer zu machen. Die Temperaturen steigen wieder auf über 30 Grad, und es hat in den letzten Wochen kaum geregnet. Dadurch ist der Boden extrem ausgetrocknet. Das Kreisforstamt warnt vor einer sehr hohen Waldbrandgefahr. Selbst die angekündigten kurzen Regenschauer helfen nicht genug, um die Lage zu entspannen.
Deshalb sind nun alle offiziellen Grill- und Feuerstellen im Wald gesperrt. Das Verbot gilt nicht nur mitten im Forst, sondern auch in einem Bereich von 100 Metern bis zum Waldrand. Die Regelung ist vorerst bis zum 31. August festgelegt.
Die Behörden weisen darauf hin, dass viele Brände durch Unachtsamkeit entstehen. Deshalb gibt es klare Regeln: Mitgebrachte Grills oder Fackeln sind verboten. Wer raucht, muss aufpassen und Zigaretten niemals aus dem Auto werfen. Auch beim Parken ist Vorsicht geboten, da heiße Auspuffanlagen trockenes Gras entzünden können. Wer Glasflaschen oder Scherben im Wald lässt, riskiert ebenfalls einen Brand, weil Glas wie ein Brennglas wirken kann.
Zudem dürfen derzeit keine Gartenabfälle oder Reisig im Freien verbrannt werden. Wenn es trotzdem brennt, muss sofort die Feuerwehr unter der 112 gerufen werden. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit einem Bußgeld rechnen, da die Verstöße als Ordnungswidrigkeit gewertet werden. Die komplette Verfügung kann online auf der Seite des Landkreises Tuttlingen eingesehen werden.
Quelle: Wehingen – zur Originalmeldung