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Wehingen: Bewässerungsverbot für Sport- und Grünanlagen aufgehoben

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Nach einer extrem trockenen Phase entspannt sich die Lage bei der Wasserversorgung. Ab dem 3. September dürfen öffentliche Flächen wieder gewässert werden.

In Wehingen (Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) wird die Wasserknappheit langsam weniger kritisch. Der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe hat entschieden, die strengen Regeln zur Wassernutzung wieder zu lockern. Das bedeutet: Ab dem 3. September dürfen kommunale Grünflächen, Tennisplätze und Fußballrasen wieder bewässert werden.

Die Situation war in den letzten Monaten extrem angespannt. Es war lange Zeit sehr trocken und die Temperaturen waren hoch. Deshalb haben die Menschen viel mehr Wasser verbraucht als sonst. Schon im Juni musste die Verbandsleitung dazu aufrufen, sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Mitte Juli wurde es dann ernst: Die Wasserversorgung der 28 Gemeinden im Verband stieß an ihre Grenzen. Daraufhin wurde ein Verbot für die Bewässerung öffentlicher Sport- und Freizeitflächen sowie Grünanlagen ausgesprochen.

Diese Maßnahmen haben gewirkt. Die Menschen haben weniger Wasser verbraucht, wodurch sich die Stände in den Hochbehältern wieder erholen konnten. Auch für Kunstrasen ist die Aufhebung wichtig, da dieser zur Pflege und zur Sicherheit der Spieler gelegentlich beregnet werden muss.

Trotz der guten Nachrichten bleibt die Lage aber nicht völlig unbedenklich. Während die Hochbehälter wieder voller sind, stehen die Tiefwasserbrunnen und Quellen immer noch recht niedrig. Damit alles wieder im normalen Bereich ist, würde eine längere Regenperiode fehlen. Der Verband bittet deshalb alle Bürger, auch jetzt weiterhin verantwortungsbewusst mit dem kostbaren Trinkwasser umzugehen.

Quelle: Wehingen – zur Originalmeldung

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