Warstein informiert Bürger über Baustelle an der B55
In Warstein (Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen) gibt es derzeit eine Großbaustelle an der B55. Die Stadt nennt das Projekt „Arbeiten am offenen Herzen“. Weil die Baumaßnahmen kompliziert sind und den Verkehr stark beeinflussen, hat die Stadtverwaltung zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Informationsabend im Bürgersaal organisiert. Bürgermeister Maximilian Spinnrath betonte bei der Eröffnung, dass die Stadt transparent machen wolle, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden.
Die Verwaltung erklärte den Bürgern, wie es mit den aktuellen und den nächsten drei Bauabschnitten weitergeht. Thimo Roderfeld, der Leiter des Sachgebiets Sicherheit und Ordnung, erläuterte die Planung der Verkehrsführung. Ziel sei es, Rückstaus und unnötige Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Dabei müssten auch Rettungsdienste, die Feuerwehr, die Polizei sowie Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt werden. Die Stadt lässt sich deshalb von einem Fachunternehmen für Verkehrssicherung beraten.
Auf die Kritik und die Vorschläge aus dem Publikum reagierte die Stadt mit konkreten Plänen: An wichtigen Zufahrtsstraßen sollen zusätzliche Hinweisschilder aufgestellt werden. Diese sollen vor allem LKW-Fahrer warnen, damit diese nicht in Sackgassen oder engen Bereichen stecken bleiben. Außerdem soll die Straße Auf’m Bruch in Fahrtrichtung Meschede als Ausfahrt geöffnet werden. Damit der Verkehrsfluss besser funktioniert, will die Stadt die Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Kreis Soest bei Kontrollen verstärken.
Bürgermeister Spinnrath kündigte an, dass die Anregungen aus dem Bürgersaal nun ausgewertet werden. Wo es sinnvoll und machbar ist, sollen die Vorschläge der Bürger in die Planung einfließen.
Quelle: Warstein – zur Originalmeldung