Warnung vor Hitzefalle Auto im Landkreis Ahrweiler
Das Kreisveterinäramt im Landkreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) warnt vor der Gefahr durch zu heiße Autos. Wer sein Tier im Wagen lässt, riskiert dessen Leben. Das passiert extrem schnell: Wenn es draußen nur 20 Grad sind, heizt sich ein Auto innerhalb einer Stunde auf 46 Grad auf. Sind die Temperaturen draußen höher, wird es im Wagen schon nach fünf Minuten gefährlich.
Besonders Hunde sind betroffen. Sie können nicht schwitzen wie Menschen, sondern kühlen ihren Körper nur durch Hecheln. Das Fell wirkt wie eine Isolierung und hält die Hitze fest. Vor allem kurznasige Rassen wie Bulldoggen, Tiere mit dickem Fell oder übergewichtige Hunde sind stark gefährdet. Wenn die Körpertemperatur auf über 41 Grad steigt, entstehen Schäden, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Das Tier stirbt.
Halter sollten auf Warnsignale achten. Dazu gehören starkes Hecheln, viel Speichel, Unruhe oder rote Ohren. Auch Orientierungslosigkeit, Erbrechen und Durchfall sind Zeichen für eine Überhitzung.
Das Amt rät deshalb: Lassen Sie Tiere niemals im geparkten Auto zurück. Das gilt auch dann, wenn der Wagen im Schatten steht oder ein Fenster offen ist. Fahrten sollten in die kühlen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden. Bei längeren Fahrten sind regelmäßige Pausen mit frischer Luft und ausreichend Wasser wichtig.
Wer seinen Hund bei Hitze im Auto lässt, handelt nicht nur verantwortungslos, sondern macht sich laut Tierschutzgesetz strafbar. Es drohen hohe Geldbußen oder sogar bis zu drei Jahre Gefängnis. Zudem kann ein lebenslanges Verbot ausgesprochen werden, jemals wieder Tiere zu halten.