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Warnung vor Blaualgen an der Unterhavel in Berlin

An mehreren Badestellen der Unterhavel wird aktuell vom Baden abgeraten. Giftige Blaualgen machen das Wasser gefährlich.

Wer in Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) an der Unterhavel baden möchte, sollte derzeit vorsichtig sein. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) warnt vor giftigen Blaualgen an vier bestimmten Stellen. Betroffen sind die Badestellen Breitehorn, Kleine Badewiese, Grunewaldturm und die Lieper Bucht.

Die Algen haben sich dort massiv vermehrt. Grund dafür ist eine hohe Nährstoffbelastung im Wasser. Auch das Wetter hat eine Rolle gespielt: Die Wassertemperatur sowie die Windstärke und die Windrichtung haben dazu beigetragen, dass die Algenblüten so stark gewachsen sind.

Das Problem ist, dass diese Algen giftige Stoffe, sogenannte Toxine, bilden können. Das LAGeSo hat das Wasser untersucht und festgestellt, dass die Konzentration dieser Gifte an den genannten Stellen zu hoch ist. Deshalb wird dringend davon abgeraten, dort ins Wasser zu gehen. Besonders für Kleinkinder ist das Baden dort gefährlich.

Zusätzlich gibt es ein Problem mit der Sicht. Durch die dicken Algenteppiche kann man im Wasser kaum noch etwas sehen. Wenn jemand in Not gerät, wird es für die Retter dadurch deutlich schwieriger, die Person zu finden und zu helfen.

Wer wissen will, wie die Qualität an anderen Stellen aussieht, kann die Webseite des LAGeSo besuchen oder im rbb-Videotext nachsehen. Vor Ort an den Badestellen gibt es zudem Infotafeln. Die Behörden prüfen die Wasserwerte weiterhin.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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