Warendorf: Polizei warnt vor gefährlichen E-Scootern
In den letzten Tagen passierte im Kreis Warendorf (Nordrhein-Westfalen) immer wieder dasselbe: E-Scooter waren in mehrere Verkehrsunfälle verwickelt. Die Polizei hat die Situation beobachtet und nun eine deutliche Warnung an alle Fahrer und auch an die Eltern herausgegeben.
Bei Kontrollen machten die Beamten gefährliche Dinge fest. Einige Fahrer hatten ihre Scooter technisch manipuliert, damit die Geräte schneller fahren als erlaubt. Das ist nicht nur gefährlich, sondern führt auch dazu, dass die Betriebserlaubnis erlischt. Wer so unterwegs ist, riskiert hohe Strafen und bekommt im Falle eines Unfalls Probleme mit der Versicherung.
Ein weiteres Problem ist der fehlende Versicherungsschutz. Einige Nutzer fuhren ohne das vorgeschriebene Kennzeichen. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.
Die Polizei erinnert deshalb an die wichtigsten Regeln: Wer einen E-Scooter fährt, muss mindestens 14 Jahre alt sein. Auf einem Gerät darf nur eine Person stehen. Gefahren wird auf dem Radweg oder dem Radfahrstreifen. Wenn es diese nicht gibt, darf man auf die Straße ausweichen. Gehwege sind tabu, außer es gibt ein entsprechendes Schild. Außerdem gelten alle normalen Verkehrsregeln. Wer betrunken oder unter Drogen fährt oder während der Fahrt am Handy spielt, muss mit Konsequenzen rechnen.
Besonders die Eltern sollen jetzt aufpassen. Sie sollen prüfen, ob ihre Kinder alt genug sind und ob sie die Regeln überhaupt kennen. Ein Gespräch über die Gefahren im Straßenverkehr könne helfen, weitere Unfälle zu vermeiden.
Die Beamten werden im Kreis Warendorf weiterhin verstärkt kontrollieren. Wer gegen die Regeln verstößt, soll konsequent belangt werden, um die Sicherheit für alle zu erhöhen.
Die Ermittlungen zu den einzelnen Verstößen dauern an.