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Waren: Nächtliche Sperrungen am Schweriner Damm

Sperrung_SchwerinerDamm2026-07 Copyright und Urheber siehe Waren

Wegen wichtiger Belastungstests an der Herrenseebrücke wird der Schweriner Damm im August zeitweise komplett gesperrt.

In Waren (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) wird es im August für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger ungemütlich. Die Stadt führt an der Herrenseebrücke große Belastungstests durch, um zu prüfen, ob das Bauwerk überhaupt noch genutzt werden kann.

Besonders kritisch wird es in den Nächten vom 17. auf den 18. August sowie vom 18. auf den 19. August 2026. An diesen beiden Tagen ist der Schweriner Damm (B 192) an der Brücke jeweils von 22:00 Uhr bis morgens 05:00 Uhr komplett gesperrt. Niemand kommt in dieser Zeit durch – weder mit dem Auto noch zu Fuß oder mit dem Rad. Wer unterwegs ist, muss den ausgeschilderten Umleitungen folgen.

Schon vorher gibt es Einschränkungen. Am Freitag, den 14. August 2026, wird Spezialtechnik und ein großer Kran an die Brücke geliefert. Das sorgt für Stress im Verkehr, vor allem an der Nordseite der Brücke sowie am Falkenhäger Weg, der Bahnhofstraße, der Malchiner Straße und am Kreisverkehr Nordstadt. Insgesamt sind etwa 20 Schwerlasttransporte im Einsatz. Die Stadt rechnet hier mit Behinderungen im fließenden Verkehr.

Zudem bleiben der „Grüne Weg“ und der Parkplatz unter der Brücke vom 17. bis zum 21. August komplett abgesperrt. Anwohner müssen sich zudem auf helles Baustellenlicht und Lärm in den Nächten einstellen.

Bei den Tests kommen spezielle, selbstfahrende Transportfahrzeuge zum Einsatz, die mit schweren Gewichten beladen sind. Sensoren messen in Echtzeit, wie die Brücke auf die Last reagiert. Wenn die Werte zu kritisch werden, wird der Versuch sofort abgebrochen.

Nach den Tests und der Auswertung der Daten wird entschieden, ob die Herrenseebrücke wieder für den Verkehr freigegeben werden kann oder ob sie komplett abgerissen werden muss. Die Rücktransporte der Technik sind für den 19. und 20. August geplant.

Die Ermittlungen zum Zustand des Bauwerks dauern an.

Quelle: Waren – zur Originalmeldung

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