Waren lobt ersten Jugendpreis für engagierte junge Menschen aus
Die Stadtvertretung in Waren (Müritz, Mecklenburg-Vorpommern) hat beschlossen, junge Menschen für ihren Einsatz in der Gesellschaft zu würdigen. Deshalb wird in diesem Jahr zum ersten Mal der „Jugendpreis der Stadt Waren (Müritz)“ verliehen. Dabei geht es vor allem um soziales oder ehrenamtliches Engagement. Wer sich also besonders für andere oder die Stadt einsetzt, soll damit Anerkennung finden.
Es gibt jedoch klare Regeln, wer den Preis bekommen kann. Er richtet sich an Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr. Die Bewerber müssen in Waren wohnen oder ihr Engagement muss einen direkten Bezug zur Stadt haben. Wichtig ist: Nur weil jemand gute Noten in der Schule hat oder bei einem Sportwettkampf gewonnen hat, gibt es den Preis nicht. Es muss ein Einsatz für die Gemeinschaft sein.
Vorschläge können alle Einwohner der Stadt einreichen. Auch Lehrer, Schüler oder lokale Vereine dürfen jemanden vorschlagen. Die Vorschläge müssen schriftlich begründet bei der Stadt abgegeben werden. Am Ende entscheidet die Stadtvertretung, wer den Preis bekommt. Dabei hilft der Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss mit einem Vorschlag.
Auch finanziell wird die Leistung belohnt. Eine einzelne Person kann 250 Euro erhalten. Wenn eine ganze Gruppe gemeinsam etwas erreicht hat, gibt es 500 Euro. Alternativ kann die Stadt auch eine Sachzuwendung entscheiden.
Die feierliche Übergabe des Preises ist bereits geplant. Der Bürgermeister wird den Preis im Rahmen des Jahresempfanges der Stadt im Jahr 2027 überreichen. Sollte das zeitlich nicht passen, entscheidet der Stadtpräsident gemeinsam mit dem Bürgermeister über einen anderen Termin.
Neben dem Preis gibt es in Waren weitere Angebote für Jugendliche. So planen die Jugendzentren „JOO!“ und der „Papenberger Jugendtreff“ für die Sommerferien 2026 ein großes Programm mit Workshops, Kochaktionen und einem Ausflug in eine Kletterhalle nach Rostock. Zudem gibt es regelmäßig Treffen zur Jugendbeteiligung, bei denen junge Leute ihre Ideen für die Stadt einbringen können.
Quelle: Waren – zur Originalmeldung