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Wardenburg startet neues Online-Portal zum Katastrophenschutz

Copyright und Urheber siehe Wardenburg

Die Gemeinde Wardenburg informiert ihre Bürger ab sofort digital über Notfallvorsorge und neue Anlaufstellen im Ernstfall.

Wer in Wardenburg (Landkreis Oldenburg, Niedersachsen) wohnt, kann sich ab sofort auf der Homepage der Gemeinde über den Katastrophenschutz informieren. Die Verwaltung hat eine eigene Unterseite freigeschaltet, auf der alle wichtigen Verhaltensregeln für Notfälle und außergewöhnliche Schadenslagen stehen. Bürgermeister Christoph Reents hatte diese digitale Kampagne bereits im Juni angekündigt, um die Bewohner ressourcenschonend aufzuklären.

Ein zentraler Punkt der neuen Seite sind die sogenannten Katastrophenschutzleuchttürme. Das sind sechs Standorte, die im Juni vorbereitet wurden und im Ernstfall als Anlaufstellen dienen. Dazu gehören das Rathaus, die Grundschulturnhallen in Wardenburg, Hundsmühlen und Achternmeer, die Grundschule in Hohenfelde sowie die Sporthalle in Littel. Auf der Webseite wird genau erklärt, welche Aufgaben diese Orte haben und wie sie technisch ausgestattet sind.

Neben den Leuchttürmen finden die Bürger dort Tipps zur Eigenvorsorge, etwa Checklisten für Lebensmittel und Medikamente. Auch Informationen zum Hochwasser- und Deichschutz sowie Erklärungen zu den Sirenentönen im Ort sind aufgeführt. Zudem gibt es direkte Links zu Warn-Apps wie NINA und BIWAPP sowie zu den wichtigsten Notrufnummern.

Da die Gemeinde weiß, dass im Ernstfall vielleicht der Strom ausfällt oder nicht jeder Internet hat, gibt es eine zusätzliche Lösung: In Kürze werden gedruckte Flyer im Gemeindegebiet verteilt. Diese dienen als analoges Nachschlagewerk, wenn die digitale Technik versagt.

Wer selbst mithelfen möchte, kann sich über das Portal ebenfalls informieren. Der Betrieb der sechs Leuchttürme funktioniert im Ernstfall nämlich nur mit der Unterstützung von freiwilligen Helfern aus der Nachbarschaft.

Die Verwaltung betont, dass man sich jetzt schon mit den Inhalten vertraut machen sollte und nicht erst warten darf, bis es wirklich brennt. Alle Details sind unter www.wardenburg.de/rathaus/einrichtungen/katastrophenschutz/ abrufbar.

Quelle: Wardenburg – zur Originalmeldung

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