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Waltrop bekommt 4,8 Millionen Euro gegen Starkregen

Die Stadt erhält eine hohe Summe aus EU- und Landesmitteln. Damit sollen Wohngebiete und wichtige Gebäude besser vor Überflutungen geschützt werden.

Die Stadt Waltrop (Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen) bekommt eine große Finanzspritze für den Klimaschutz. Insgesamt fließen 4.801.593,87 Euro in ein Projekt zur Vorsorge gegen Starkregen. Den offiziellen Bescheid über das Geld nahm Bürgermeister Marcel Mittelbach vor kurzem in Münster entgegen. Überreicht wurde das Dokument durch Regierungspräsident Andreas Bothe im Marga Spiegel Haus der Bezirksregierung.

Das Geld fließt gezielt in den Bereich der Tinkhofstraße und Velsenstraße. Dort sollen verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden, damit das Wasser bei extremem Wetter besser abfließen kann. Geplant sind unter anderem Mulden, Rückhalteflächen, Leitdämme und Wasserwege, die barrierefrei gestaltet werden. Das Ziel ist es, die angrenzenden Wohngebiete und besonders gefährdete Einrichtungen vor Überflutungen zu bewahren.

Damit die Stadt die Millionen bekommt, hatten die Stadtverwaltung und der Ver- und Entsorgungsbetrieb Waltrop (V+E) gemeinsam einen Antrag gestellt. Die Mittel kommen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW, das vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und dem Just Transition Fund finanziert wird.

Die Übergabe in Münster war Teil einer größeren Veranstaltung. Insgesamt wurden an neun verschiedene Projekte im Regierungsbezirk Münster rund 19 Millionen Euro verteilt. Neben dem Klimaschutz ging es dabei auch um Themen wie Mobilität, Wirtschaft und energetische Sanierungen.

Wie genau der Zeitplan für die Bauarbeiten in der Tinkhofstraße und Velsenstraße aussieht, ist bislang nicht bekannt. Die Stadt und der Ver- und Entsorgungsbetrieb werden nun die Umsetzung der Maßnahmen planen.

Quelle: Waltrop – zur Originalmeldung

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