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Walldorf feiert 125 Jahre Stadtrechte mit Partnerstädten

Foto: Stadt Walldorf Führungen durchs Schulzentrum, den Tierpark und die Astoria-Sporthalle

Zum großen Jubiläum besuchten Gäste aus Frankreich, den USA und anderen deutschen Städten Walldorf und erkundeten die Stadt.

Die Stadt Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg) feierte ein besonderes Wochenende: 125 Jahre Stadtrechte. Zu diesem Anlass kamen viele Gäste aus den Partnerstädten Saint-Max, Astoria, Freeport und Walldorf/Werra sowie aus der befreundeten Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zu Besuch.

Die Besucher nahmen an offiziellen Terminen teil, trugen sich in das goldene Buch der Stadt ein und besuchten den Festakt in der Astoria-Halle. Am Sonntagmorgen trafen sich alle zum ökumenischen Gottesdienst auf dem Schulgelände, bevor das Programm in verschiedene Gruppen aufgeteilt wurde.

Die amerikanischen Gäste feierten in der Mensa des Schulzentrums das 25-jährige Bestehen des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises. Die Gruppe aus Saint-Max verbrachte die Zeit beim AQWA. Dort gab es ein Picknick, die Gäste gingen baden und spielten Minigolf. Die Delegationen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Walldorf/Werra gingen mit den Stadträtinnen Petra Marx und Katrin Siebold essen und schauten sich danach die Open-Air-Bühne an.

Am Nachmittag besichtigten die Gäste verschiedene Orte in der Stadt. Die Schulleiter Jürgen Brunsch und Jens Albrecht zeigten ihnen das Schulzentrum, in dem täglich über 2000 Schüler unterrichtet werden. Besonders die Fachräume weckten das Interesse. Dabei diskutierten die Gäste über die Unterschiede zwischen den Schulsystemen in Deutschland, Frankreich und den USA.

Im Tierpark erklärten David Högerich und Tierpfleger Tim Zeller die Anlage. Sie sprachen über die neuen Gehege und den Artenschutz. Ein Beispiel war das Nerz-Gehege: Ein Weibchen hatte dort sechs Junge bekommen, die inzwischen auf eine Insel in Estland ausgewildert wurden. Jetzt wohnt dort wieder ein männlicher Nerz, den die Pfleger „Friedrich“ nennen.

Besonders wichtig war für die Gäste aus Saint-Max der Besuch der Astoria-Sporthalle, da ihre eigene Stadt gerade über einen Neubau nachdenkt. Ein weiteres Highlight war die Ankunft einer Schülergruppe vom Gymnasium. Die 16 Schüler und vier Lehrer waren von Walldorf nach Saint-Max geradelt. Insgesamt legten sie über 300 Kilometer zurück. Am Freitagabend kamen sie wieder im Schulzentrum an, wo sie von Bürgermeister Matthias Renschler und dem Bürgermeister aus Saint-Max, Eric Pensalfini, sowie weiteren Vertretern der französischen Stadt begrüßt wurden.

Quelle: Walldorf – zur Originalmeldung

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