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Waldbronn baut Verkehr und Parkplätze um

Die Gemeinde in Baden-Württemberg zieht eine Bilanz aus den ersten zwei Jahren ihres Mobilitätskonzepts und plant weitere Baustellen für Radfahrer und E-Autos.

In Waldbronn (Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg) wird seit zwei Jahren ein großer Plan umgesetzt, um den Verkehr sicherer und klimafreundlicher zu machen. Der Gemeinderat hat dafür einen Fahrplan festgelegt, der nun erste Ergebnisse zeigt.

In Etzenrot wurde das Parken im gesamten Ort neu geordnet. Auch in Reichenbach und in Busenbach, vor allem in der Reichenbacher Straße, wurden die Parkplätze überarbeitet. Die Gemeinde will damit den Straßenraum besser nutzen und die Sicherheit erhöhen. In den Neubaugebieten Rück I und Rück II gibt es zudem jetzt verkehrsberuhigte Bereiche. Dort soll das Tempo sinken, damit vor allem Kinder und Senioren sicherer unterwegs sind.

Auch bei der Technik gibt es Fortschritte. In der Albgaustraße und am Waldring stehen bereits Ladesäulen für Elektroautos. Gleichzeitig wird das Angebot für Carsharing-Autos Schritt für Schritt erweitert.

In der nächsten Zeit stehen weitere Projekte an. Die Radwegverbindung zwischen der Talstraße und der Bahnhofstraße wird baulich ausgebaut, um den Weg zum öffentlichen Nahverkehr sicherer zu machen. Außerdem soll eine Lücke zwischen der Herrenalber Straße und dem Albtalradweg geschlossen werden. Damit wird die Gemeinde besser an das regionale Radnetz angebunden. Passend dazu kommen neue Abstellanlagen für Fahrräder hinzu.

Auch die E-Mobilität soll schneller werden: In der Talstraße ist die erste Schnellladesäule geplant. Im Zentrum von Waldbronn will die Gemeinde zudem den Parkraum genauer prüfen und die Bewirtschaftung optimieren. Das Ziel ist, dass Kunden des Handels und Anwohner fairer und schneller einen Parkplatz finden, damit weniger Autos ziellos in der Gegend herumfahren.

Ein besonderer Fokus liegt künftig auf der Ortsmitte. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass es für Fußgänger dort noch nicht optimal ist. Die Gemeinde will die Barrierefreiheit verbessern und sicherere Übergänge schaffen. Über das Geld für diese Maßnahmen wird in den kommenden Haushaltsberatungen entschieden.

Parallel dazu läuft der Prozess „Waldbronn 2035+“. Dabei wird noch einmal geschaut, wie Autos, Busse, Radfahrer und Fußgänger in Zukunft am besten zusammenpassen. Die Verwaltung will die Bürger bei diesen Projekten etwa durch Verkehrsspaziergänge einbeziehen.

Quelle: Waldbronn – zur Originalmeldung

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