Waldbrandgefahr im Landkreis Tirschenreuth: Flugzeuge suchen Wälder ab
Die aktuelle Wetterlage sorgt für eine hohe Waldbrandgefahr. Deshalb haben der Landkreis Tirschenreuth (Oberpfalz, Bayern) und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg eine Luftbeobachtung angeordnet. Vom 4. bis 6. August 2026 fliegen Maschinen über besonders gefährdete Gebiete in der Region.
An Bord der Flugzeuge sitzen ehrenamtliche Piloten der Luftrettungsstaffel Oberpfalz. Zusammen mit ausgebildeten Beobachtern von der Feuerwehr oder aus der Verwaltung suchen sie die Wälder aus der Luft ab. Wenn die Besatzung ein Feuer entdeckt, geben sie per Funk sofort Alarm. So können die Retter der Feuerwehr schnell zur Brandstelle gelotst werden.
Damit es erst gar nicht zu einem Feuer kommt, gibt es wichtige Regeln. In den Wäldern ist vom 1. März bis zum 31. Oktober ein striktes Rauchverbot für alle Besucher. Wer mit dem Auto unterwegs ist, darf keine Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen. Auch offenes Feuer im Wald oder bis zu 100 Meter in Waldnähe ist verboten.
Besonders vorsichtig müssen Autofahrer beim Parken sein. Da Katalysatoren sehr heiß werden, dürfen Pkw, Motorräder und Traktoren nicht auf Wiesen oder Waldwegen stehen, weil der Untergrund leicht brennen kann. Zudem sollte kein Müll im Wald landen. Schon ein weggeworfenes Feuerzeug oder eine Dose mit Chemikalien kann einen Brand auslösen.
Wer einen Waldbrand bemerkt, soll sofort die 112 anrufen und dabei so genau wie möglich sagen, wo es brennt. Zudem ist darauf zu achten, dass Rettungs- und Löschfahrzeuge jederzeit ungehindert durchkommen und nicht durch falsch geparkte Autos blockiert werden.