Waldbrand in Schramberg: Ministerin besucht Einsatzort
In Schramberg (Landkreis Rottweil, Baden-Württemberg) hat ein Waldbrand die Einsatzkräfte seit einem Sonntag massiv gefordert. Das Gelände war steil und extrem schwer zugänglich, was die Arbeit für die Feuerwehr und die anderen Helfer sehr schwierig machte. Am Donnerstag besuchte die Ministerin für Länderen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, die Einsatzstelle, um die Schäden zu begutachten.
Gemeinsam mit Landrat Christoph Keckeisen und Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr sah sich die Ministerin den zerstörten Flächen an. Sie betonte, dass nur durch den starken Zusammenhalt von Feuerwehr, Forstwirten und Landwirten Schlimmeres verhindert werden konnte. Besonders die Landwirte halfen spontan mit eigenen Fahrzeugen und Wasservorräten aus.
Nach dem Einsatz wurden nun die Probleme analysiert, die während der Brandbekämpfung auftraten. Die Waldbesitzer und die Feuerwehr wiesen darauf hin, dass es im betroffenen Bereich keine befestigten Wege nach oben gibt. Das erschwerte den Zugang für die Rettungskräfte erheblich. Es wurde vorgeschlagen, künftig bessere Zufahrten in den Wald zu bauen.
Auch bei der Wasserversorgung gab es Schwierigkeiten. Feuerwehrkommandant Patrick Wöhrle regte an, temporäre Wasserbehälter im Wald zu installieren. Zudem bräuchte man für solche Lagen kleinere und wendigere Spezialfahrzeuge für Waldbrände. Die Landwirte schlugen vor, passende Anschlüsse zu kaufen, damit das Wasser schneller in die Feuerwehrwagen gepumpt werden kann.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache und zum Gesamtschaden dauern an. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Schramberg – zur Originalmeldung