Waldbrand in Hilgert: Feuerwehr löscht riesige Fläche
Im Waldgebiet von Hilgert (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) ist ein großes Feuer ausgebrochen. Insgesamt brannten etwa 30.000 Quadratmeter Waldfläche. Die Feuerwehr, das THW, das DRK und die DLRG rückten mit starken Kräften aus. Auch Fahrzeuge des Katastrophenschutzes und der schnellen Eingreiftruppe waren im Einsatz. Weil so viele Leute am Löschen beteiligt waren, übernahmen der Kreisfeuerwehrinspekteur des Westerwaldkreises und sein Vertreter die Leitung.
Unterstützung kam aus der Luft. Ein Polizeihubschrauber flog zum Erlenhofsee, nahm dort Wasser auf und warf es direkt über der Brandstelle ab. Damit konnten die Flammen erfolgreich bekämpft werden. Damit alles reibungslos lief, musste die L 307 im Bereich Hilgert gesperrt werden, damit die Einsatzwagen ungehindert an- und abfahren konnten.
Während des Einsatzes passierte ein Unglück: Vier Feuerwehrleute verletzten sich leicht. Zudem kam es in der Gegend zu einem Stromausfall. Die Ursache dafür war eine beschädigte Stromleitung in diesem Bereich.
Jetzt geht es darum, wie das Feuer überhaupt entstanden ist. Die Ermittler prüfen derzeit, ob die kaputte Stromleitung die Ursache für den Brand war. Um einen erneuten Ausbruch zu verhindern, beobachten die Einsatzkräfte mit einer Brandwache insgesamt 80.000 Quadratmeter Fläche. Die Ermittlungen dauern an.