Waldbrand im Hürtgenwald: Feuerwehr Schwalmtal im Großeinsatz
Am Sonntag, den 16. August 2026, ging gegen 17:06 Uhr der Alarm ein. Die Feuerwehr aus Schwalmtal (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) wurde für einen Waldbrand im Hürtgenwald angefordert. Zuerst fuhr die Besatzung des Einsatzleitwagens zur Hauptfeuer- und Rettungswache nach Krefeld. Dort trafen sich alle Einheiten der sogenannten Bereitschaft 3 NRW der Bezirksregierung Düsseldorf.
Gegen 19:00 Uhr startete die gesamte Gruppe gemeinsam in Richtung des Einsatzgebiets im Kreis Düren. Als die Einsatzkräfte ankamen, bekamen sie den Auftrag, in den Untereinsatzabschnitt 4 zu wechseln. Dort lösten sie die Feuerwehr Aachen ab, die bis zu diesem Zeitpunkt im Einsatz war. Gegen 22:00 Uhr übernahmen die Leute aus Schwalmtal offiziell die Verantwortung für diesen Bereich.
Die Hauptaufgabe in der Nacht war es, letzte Glutnester zu finden und diese endgültig zu löschen. Das war schwierig, weil es dunkel war und das Gelände im Wald sehr unübersichtlich ist. Deshalb setzten die Retter eine Drohne ein, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war. Die Kamera aus der Luft zeigte genau, wo es im Boden noch zu heiß war. Die Feuerwehrleute gingen dann gezielt zu diesen Stellen und löschten das Feuer.
Der Einsatzleitwagen aus Schwalmtal diente dabei als Zentrale für den Abschnitt. Von dort aus wurden die Kräfte koordiniert. Die Besatzung schickte zudem ständig aktuelle Infos und Berichte an die übergeordnete Einsatzleitung, damit diese immer wusste, wie die Lage im Wald ist.
Am Montag, den 17. August, waren die Arbeiten gegen 12:30 Uhr erledigt. Nachdem alles aufgeräumt war, traten die Einsatzkräfte die Heimreise an.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.