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Waldbrand bei Taunusstein: Höchste Warnstufe ausgerufen

Copyright und Urheber siehe Taunusstein

Ein Feuer zwischen Seitzenhahn und Hettenhain zeigt, wie gefährlich die Lage im Wald derzeit ist. Wegen extremer Trockenheit gilt nun die höchste Warnstufe.

Am Mittwoch, den 5. August, kam es zu einem Großeinsatz im Wald. Zwischen Taunusstein-Seitzenhahn (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) und Bad Schwalbach-Hettenhain brach ein Feuer aus. Die Feuerwehr rückte sofort aus, und sogar ein Hubschrauber wurde eingesetzt, um die Flammen zu bekämpfen. Von weitem war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

Dieser Brand ist ein warnendes Beispiel für die aktuelle Wetterlage. Es ist seit längerem sehr heiß und trocken, zudem hat es kaum geregnet. Deshalb hat die Stadt Wiesbaden die Waldbrandwarnstufe auf 5 erhöht. Das ist die höchste Stufe, an der sich auch Taunusstein orientiert.

Die Stadt reagiert deshalb mit strengen Verboten. Auf den städtischen Grillplätzen „Pfannkuchenwiese“ in Bleidenstadt, dem Grillplatz Hambach und dem Platz „Im Maisel“ in Neuhof darf nicht gegrillt werden. Wer dort Feuer macht, riskiert Ärger mit der Ordnungspolizei, die die Plätze regelmäßig kontrolliert. Auch Gaststätten und Kleingärten, die näher als 100 Meter am Waldrand liegen, dürfen kein Feuer entfachen oder Schnittgut abbrennen. Pyrotechnik ist dort ebenfalls verboten.

Nicht nur lokal, sondern in ganz Hessen ist die Lage angespannt. Das Forstministerium hat bereits die Alarmstufe A ausgerufen. Seit Jahresbeginn gab es im Land schon rund 100 Waldbrände, die insgesamt etwa 165.000 Quadratmeter Fläche vernichtet haben. Die Forstverwaltung überwacht gefährdete Bereiche nun genauer.

Die Stadt bittet alle Bürger um Vorsicht. Im Wald ist das Rauchen sowieso das ganze Jahr über verboten. Zudem dürfen Autos nicht auf trockenem Boden stehen, sondern nur auf Parkplätzen. Die Zufahrtswege müssen für die Retter frei bleiben. Wer Rauch oder Feuer entdeckt, soll sofort die 112 anrufen.

Die Stadt beobachtet die Lage weiter. Ob die Warnstufen bald wieder sinken, hängt vom Wetter ab.

Quelle: Taunusstein – zur Originalmeldung

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