Waghäusel saniert Wagbachhalle für Millionen
Die Wagbachhalle im Stadtteil Wiesental (Waghäusel, Baden-Württemberg) sieht nun wieder aus wie neu. Die Stadt hat in den letzten Jahren rund 4,3 Millionen Euro in das Gebäude gesteckt. Fast die Hälfte dieser Summe, etwa zwei Millionen Euro, wurde durch Fördermittel finanziert.
Die Halle wurde Ende 1976 fertiggestellt und im Mai 1977 eingeweiht. 1993 kam noch ein großer Ringerraum hinzu. Nach fast 50 Jahren im Einsatz war das Gebäude jedoch an vielen Stellen abgenutzt und musste dringend modernisiert werden.
Zuerst haben sich die Arbeiter um die Hülle gekümmert. Das Dach war an einigen Stellen undicht und wurde komplett erneuert. Gleichzeitig wurde es besser gedämmt. Auch die Fassade bekam eine neue Dämmung und eine neue Verkleidung. Fast alle Fenster und Türen wurden ausgetauscht. Das bringt nicht nur optische Vorteile, sondern spart auch Geld: Laut Bürgermeister Andreas Emmerich musste bereits im letzten Winter deutlich weniger geheizt werden.
Auch im Inneren gab es viele Änderungen. Im Foyer und im Ballettsaal gibt es neue Böden. Im Foyer leuchten jetzt moderne LED-Lampen. Die Stadt hat zudem die Elektroinstallationen, Leitungen und Verteilerkästen erneuert und einige Heizkörper ausgetauscht. Die Toiletten beim Ballettsaal wurden ebenfalls modernisiert, während die anderen WCs schon früher überarbeitet worden waren. Zusätzlich gab es Malerarbeiten und die Halle ist nun barrierefreier zugänglich.
Besonders ist, dass die Arbeiten während des laufenden Betriebs stattfanden. Die Nutzer konnten die Halle also größtenteils weiter verwenden, auch wenn es an manchen Tagen kleine Einschränkungen gab.
Bis auf ein paar Restarbeiten und Dinge an den Außenanlagen ist das Projekt nun fertig. Oberbürgermeister Thomas Deuschle betont, dass die Halle damit wieder optimal für Vereine und Veranstaltungen genutzt werden kann.
Quelle: Waghäusel – zur Originalmeldung