Waffenverbot an Bahnhöfen in Dortmund und Essen
An den Hauptbahnhöfen in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) und Essen (Nordrhein-Westfalen) wird es an diesem Wochenende ungemütlich für alle, die Waffen oder gefährliche Gegenstände mit sich führen. Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin hat ein striktes Verbot ausgesprochen. Es gilt vom Freitag, den 24. Juli, ab 15 Uhr bis Samstag, den 26. Juli, um 3 Uhr morgens.
Das Verbot betrifft die gesamten Bahnhofsgebäude und auch die Gleisanlagen. Nur in den Bereichen der U-Bahn und Stadtbahn gilt die Regelung nicht. Werden bei den Kontrollen Messer, Stichwaffen, Hieb- und Stoßwaffen oder auch Pfefferspray und andere Abwehrsprays gefunden, hat das Folgen. Die Beamten können die Menschen vom Bahnhof verweisen oder ihnen ein Beförderungsverbot erteilen. Zudem droht ein Zwangsgeld von 200 Euro.
Der Grund für die harte Linie sind die vielen Gewalttaten und Vorfälle mit Waffen, die sich an diesen beiden großen Verkehrsknotenpunkten im Ruhrgebiet häufen. Die Polizei will deshalb konsequent einschreiten und die Menschen, die dort unterwegs sind, verstärkt kontrollieren.
Um das durchzusetzen, wird die Bundespolizeiinspektion Dortmund massiv aufgestockt. Zusätzliche Kräfte, unter anderem von der Bundesbereitschaftspolizei, werden im Einsatz sein. Die Beamten wollen so Straftaten verhindern und Tatverdächtige schon früh erkennen. Außerdem sollen die Reisenden und Besucher durch die hohe Polizeipräsenz wieder ein besseres Sicherheitsgefühl bekommen.
Ob und wie viele Menschen tatsächlich gegen das Verbot verstoßen, wird sich im Laufe des Wochenendes zeigen. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung