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Wäschenbeuren: Gemeindehaushalt läuft weitgehend nach Plan

Die Gemeindekämmerin hat den Finanzbericht für das erste Halbjahr 2026 vorgestellt. Trotz Einbrüchen bei der Gewerbesteuer steht die Bilanz positiv da.

In der Gemeinderatssitzung am 16. Juli 2026 gab die Kämmerin Liskia Parentin einen Überblick über die Finanzen der Gemeinde Wäschenbeuren (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg). Die gute Nachricht vorab: Die Finanzen entwickeln sich bislang so, wie es die Gemeinde geplant hatte.

In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden bereits mehrere Projekte erledigt. So wurde der Spielplatz in der Schubertstraße neu gestaltet und das Dach des Sonderbachschuppens saniert. Außerdem wurde das Bürgerbudget umgesetzt und eine App für die Kindergartenkinder eingeführt.

Die Zahlen sehen stabil aus. Bis zur Jahresmitte flossen 6.729.685,38 Euro in die Gemeindekasse. Das ist weniger als die für das ganze Jahr erwarteten 11.807.500 Euro, was aber normal ist. Auf der anderen Seite gab die Gemeinde bisher 4.875.007,80 Euro aus. Auch dieser Betrag liegt noch bei der Planung.

Ein Problem gibt es jedoch bei der Gewerbesteuer. Die Gemeinde hatte mit 1,1 Millionen Euro gerechnet, doch aktuell werden nur etwa 807.700 Euro erwartet. Das ist ein Minus von rund 292.300 Euro. Das Problem betrifft aber nicht nur den Ort, sondern ganz Baden-Württemberg. Landesweit wurden die erwarteten Steuereinnahmen im Mai 2026 bereits um fast eine Milliarde Euro nach unten korrigiert, weil die Gewerbesteuer überall schwächelt.

Trotz der guten Zwischenbilanz mahnt die Verwaltung zur Vorsicht. Die Gemeinde muss weiterhin sparsam mit dem Geld umgehen, da im zweiten Halbjahr noch ungeplante Kosten aufkommen könnten. Besonders wichtig wird nun die endgültige Festsetzung der Kreisumlage, da diese die Finanzen der Gemeinde stark beeinflusst.

Quelle: Wäschenbeuren – zur Originalmeldung

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