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Vulkaneifel: Warnung vor dem Riesenbärenklau

Copyright und Urheber siehe Landkreis Vulkaneifel

Die giftige Herkulesstaude breitet sich im Landkreis Vulkaneifel aus. Wer die Pflanze sieht, sollte vorsichtig sein und die Behörden informieren.

Im Landkreis Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) ist derzeit Vorsicht geboten. Von Juli bis September blüht die Herkulesstaude, die viele besser als Riesenbärenklau kennen. Die Pflanze ist riesig und hat große, weiße Blütenstände. Doch die Optik täuscht, denn die Pflanze ist gefährlich.

Wenn man mit der Pflanze in Kontakt kommt und danach Sonnenlicht auf die Haut trifft, kann das zu Verbrennungen führen. Besonders an öffentlichen Wegen oder Plätzen ist die Pflanze deshalb ein Risiko für die Gesundheit.

Die Staude breitet sich hartnäckig aus. Sie liebt feuchte Orte, Uferränder oder Brachflächen. Eine einzige Pflanze kann zigtausende Samen verteilen, die sogar bis zu zehn Jahre lang im Boden überleben können. Oft verbreiten sie sich über Wasserwege, Straßen oder Gleise.

Um die Pflanze zu stoppen, müssen auch die Bestände auf privaten Grundstücken entfernt werden. Wer die Staude auf seinem Land hat, sollte die Blüten abschneiden, bevor die Samen fliegen. Man kann die Pflanze auch komplett ausgraben. Wichtig ist, dass die Reste ordentlich entsorgt werden. Wer die Pflanze entfernt, sollte dabei sehr vorsichtig sein und Handschuhe sowie Schutzkleidung tragen.

Es gibt zwar keine gesetzliche Pflicht, die Pflanze zu melden, aber die Behörden bitten darum. Wer einzelne Pflanzen oder größere Gruppen auf öffentlichen Flächen wie in Parks, an Spielplätzen, Straßen oder Radwegen sieht, soll dies der Ordnungsbehörde der jeweiligen Kommune melden. Wenn die Pflanze in einem Naturschutzgebiet wächst, ist die zuständige Naturschutzbehörde der richtige Ansprechpartner. In diesen Gebieten entscheiden dann Fachleute, ob und wie die Pflanze entfernt wird.

Auf öffentlichen Flächen kümmern sich die Städte und Gemeinden um die Gefahrenabwehr. Auf Privatgrundstücken liegt die Verantwortung bei den Eigentümern.

Quelle: Landkreis Vulkaneifel – zur Originalmeldung

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