Vulkaneifel und Euskirchen fordern Ausbau von A1 und Bahn
Die Landräte Julia Gieseking aus dem Landkreis Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) und Markus Ramers aus dem Kreis Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) machen gemeinsam Druck. In einem Schreiben an den neuen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger fordern sie, dass zwei große Projekte in der Region Priorität bekommen.
Zum einen geht es um die Autobahn A1. Zwischen Kelberg und Blankenheim gibt es immer noch eine Lücke. Die beiden Landräte betonen, dass diese fehlende Verbindung die Erreichbarkeit der Eifel verschlechtert. Das schade nicht nur den Menschen vor Ort, sondern auch den Unternehmen in der Region.
Zum anderen fordern sie den Ausbau der Eifelstrecke zwischen Köln und Trier. Die Bahnlinie soll an einigen Stellen zweigleisig ausgebaut werden. Die Flutkatastrophe von 2021 habe gezeigt, wie wichtig stabile Wege sind. Mit mehr Gleisen sollen die Züge zuverlässiger fahren, was vor allem Pendlern, Touristen und dem Güterverkehr helfen würde.
Julia Gieseking und Markus Ramers erklären, dass eine gute Anbindung entscheidend dafür sei, ob Firmen investieren und Menschen in der Eifel wohnen bleiben. Sie haben den Minister zudem eingeladen, die Region zu besuchen, um sich die Probleme selbst anzusehen.
Ob der Bundesverkehrsminister auf den Brief reagiert und die Projekte beschleunigt, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.