Vollsperrung der Viermündener Straße in Schreufa
In Schreufa (Frankenberg, Hessen) wird die Viermündener Straße (K 93) komplett erneuert. Die Arbeiten starten am Montag, den 10. August 2026. Da die Straße Vollsperrung unterliegt, müssen Autofahrer mit Umwegen rechnen.
Das Bauprojekt ist in zwei Etappen unterteilt. Zuerst wird ein etwa 450 Meter langer Abschnitt zwischen der Sachsenberger Straße und dem Feuerwehrhaus saniert. Hier wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026 gebaut. Im Frühjahr 2027 folgt der zweite Teil: Dann werden rund 200 Meter bis zum Ortsausgang in Richtung Viermünden erneuert.
Wer zum Kindergarten oder zum Feuerwehrhaus in Schreufa muss, kommt über die jeweils nicht gesperrten Abschnitte noch durch. Der restliche Verkehr zwischen Schreufa und Viermünden wird über Frankenberg (Otto-Stoelcker-Straße, Wilhelmstraße, Ederstraße) und die B 252 umgeleitet. Es gibt jedoch eine Besonderheit: Die Wilhelmstraße in Frankenberg ist momentan wegen anderer Bauarbeiten nur in Richtung Schreufa befahrbar. Wer von Schreufa nach Viermünden will, muss deshalb bis voraussichtlich Anfang September einen Umweg über die Goßbergstraße, die Röddenauer Straße, die Jahnstraße und die Uferstraße nehmen. Die entsprechenden Schilder stehen an den Straßen.
Bei den Arbeiten geht es nicht nur um neuen Asphalt. Zuerst wird die alte Fahrbahn abgefräst und der Untergrund teilweise ausgetauscht. Dann folgt ein neuer Aufbau aus Frostschutz- und Asphaltschichten. Parallel dazu werden Entwässerungsrinnen und Schächte erneuert. Die Stadt Frankenberg baut zudem barrierefreie Querungshilfen an den Zufahrten und asphaltiert den Bereich der Alten Straße in Richtung Jägerstraße neu.
Auch unter der Erde wird gearbeitet: Die EnergieGesellschaft Frankenberg verlegt auf rund 800 Metern neue Stromkabel für die Lampen. Außerdem kommt auf einer Strecke von 500 Metern zwischen der Sachsenberger Straße und dem Abzweig Am Apfelbaum eine neue Wasserleitung in den Boden.
Insgesamt kostet das Projekt rund 1,7 Millionen Euro. Den größten Teil übernimmt der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit etwa 1,05 Millionen Euro. Die EnergieGesellschaft Frankenberg und das Abwasserwerk steuern 575.000 Euro bei, die Stadt Frankenberg übernimmt 75.000 Euro.