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Viersen investiert Millionen in Schulbauten und Sanierungen

Die Stadt Viersen baut die Körnerschule massiv aus und saniert in den Sommerferien zahlreiche weitere Schulen im Stadtgebiet.

In Viersen (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) wird an vielen Schulen gleichzeitig gearbeitet. Das wichtigste Projekt ist der Erweiterungsbau der Körnerschule. Bürgermeister Christoph Hopp hat den Vertrag dafür bereits unterschrieben. Es entstehen sieben neue Klassenräume, ein Differenzierungsraum und weitere Räume für die Offene Ganztagsschule (OGS).

Das neue Gebäude wird modern und energiesparend gebaut. Es bekommt eine Fassade aus Klinker und Holz, eine Dachbegrünung sowie eine Photovoltaikanlage. Regenwasser soll genutzt werden, und das Haus wird barrierefrei sein. Neben den Klassenräumen gibt es eine zentrale „gemeinsame Mitte“ und eine Mensa mit Küche, die man auch für andere Veranstaltungen nutzen kann. Auch die Möbel und der Außenbereich gehören zum Paket. Die Firma Fechtelkord & Eggersmann aus Harsewinkel-Marienfeld führt die Arbeiten aus, geplant wird das Ganze von Heitmann Architekten aus Gütersloh. Die Stadt hat 22,6 Millionen Euro dafür eingeplant, hofft aber, dass es am Ende günstiger wird. Der Bauantrag soll noch im August eingereicht werden, damit das Gebäude zum Schuljahr 2028/2029 fertig ist.

Auch an anderen Schulen wird in den Sommerferien gearbeitet. In der Zweitorstraße wird ein zweiter Rettungsweg ausgebaut und Fenster werden erneuert. Das kostet insgesamt über 1,5 Millionen Euro. An der Lindenschule am Standort Regentenstraße kosten Arbeiten an der Fassade, den Fenstern und dem Innenausbau 350.000 Euro. Die Realschule an der Josefskirche bekommt nach einem Rohrbruch in der Mensa eine neue Heizungsverrohrung und einen neuen Boden für 30.000 Euro.

An der Anne-Frank-Gesamtschule in der Lindenstraße wird die Kanalisation am Treffpunkt Mitte für 5.000 Euro saniert. In Rahser wird an derselben Schule der Fahrstuhl für 51.000 Euro erneuert und die Lüftung in der Sporthalle sowie den Umkleiden für 20.000 Euro umgebaut. Die Brüder-Grimm-Schule plant eine Fassadensanierung für 860.000 Euro; in den Ferien werden zudem Arbeiten am Sockel der Kita Heidweg beendet. Außerdem werden dort die Treppengeländer an verschiedenen Objekten für insgesamt 220.000 Euro an die aktuellen Normen angepasst.

Weitere Maßnahmen betreffen die Max-von-der-Grün-Schule, wo der Pausengang für 25.000 Euro saniert wird, und die Agnes-van-Brakel-Schule, wo eine Regalwand im OGS-Bereich für 3.000 Euro überarbeitet wird. An der Primus-Schule wird ein Konzept erstellt, um Schäden an der Mensa zu beheben, was 10.000 Euro kostet. Die Martinschule lässt die Elektrotechnik-Unterverteilung für 43.000 Euro erneuern. Diese Arbeiten können bis Mitte September dauern, sollen den Schulbetrieb aber nicht stören.

An der Albert-Schweitzer-Schule wird eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Diese ist Teil eines größeren Programms über 1,5 Millionen Euro. Zudem wird dort der Boden der Turnhalle für 14.000 Euro überarbeitet, drei Räume für 80.000 Euro saniert und die Heizung für 115.000 Euro erneuert. Das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium lässt den Boden im Foyer für 70.000 Euro sanieren, während an der Paul-Weyers-Schule in Dülken das Parkett der Turnhalle für 7.000 Euro überarbeitet wird. An der Lindenschule an der Krefelder Straße gibt es Kleinreparaturen im OGS-Bereich.

Zusätzlich bekommen die Standorte Zweitorstraße, Dammstraße und die Brüder-Grimm-Schule neue OGS-Küchen. An der Martinschule und der Brüder-Grimm-Schule werden letzte Arbeiten an temporären Containern erledigt.

Quelle: Viersen – zur Originalmeldung

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