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Viernheim zeigt chinesischer Delegation Seniorenarbeit

Copyright und Urheber siehe Viernheim

Führungskräfte aus Südchina besuchten die Stadt Viernheim, um zu lernen, wie man älteren Menschen eine gute Lebensqualität bietet.

Eine Delegation aus der chinesischen Region Guangxi war am Donnerstag zu Gast in Viernheim (Landkreis Bergstraße, Hessen). Die Gruppe bestand aus Führungskräften und Mitarbeitern der Finanzverwaltung. Sie reisten durch Deutschland, um herauszufinden, wie Seniorenarbeit hier organisiert und bezahlt wird.

Die Gäste besuchten das SeniorenBüro und die Selbstverwaltete Begegnungsstätte 55+ (SBS 55+). Dort sahen sie, wie die Praxis funktioniert. Der Hintergrund des Besuchs ist ernst: In China altert die Gesellschaft sehr schnell. Wegen der früheren Ein-Kind-Politik und neuen Familienstrukturen können die Kinder die Eltern im Alter oft nicht mehr alleine unterstützen. Deshalb sucht China nach neuen Ideen.

Besonders interessiert waren die Besucher am Konzept der SBS 55+. Die Stadt Viernheim stellt zwar die Räume und bezahlt sie, aber das Programm wird fast komplett von Ehrenamtlichen organisiert. Menschen ab 55 Jahren treffen sich dort, unterhalten sich und knüpfen neue Kontakte. Eigentlich sind dort alle Bürger willkommen, die mitmachen wollen.

Zum Abschluss gab es noch eine Besonderheit: Die Gäste machten eine Fahrt mit der e-Rikscha namens „e-Rika“. Dieses Fahrzeug können Menschen in Viernheim, die nicht mehr gut zu Fuß sind, kostenlos für kleine Ausfahrten buchen.

Nach etwa zwei Stunden verabschiedeten sich die Gäste. Es bleibt abzuwarten, ob einige der Viernheimer Ideen nun in China übernommen werden.

Quelle: Viernheim – zur Originalmeldung

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