Vettweiß: Bitte keine Klebestreifen an Bäumen im Bürgerwald
Im Bürgerwald in Vettweiß (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen) gibt es gute Nachrichten. Der starke Regen der letzten Wochen hat den Pflanzen geholfen. Viele junge Bäume haben sich erholt und wachsen wieder besser.
Die Gemeinde beobachtet den Zustand des Waldes zusammen mit der zuständigen Försterin genau. Ob einige Pflanzen dauerhaft geschädigt sind, zeigt sich erst im Frühjahr. Dann wird entschieden, ob an einigen Stellen neue Bäume gepflanzt werden müssen.
Ein großes Dankeschön geht an die Menschen aus dem Ort. Viele haben während der extremen Hitze eigenständig die jungen Bäume gegossen. Dieses Engagement wird sehr geschätzt.
Allerdings gibt es eine wichtige Bitte: Wer seinem Baum helfen will, soll keine eigenen Materialien an den Stämmen anbringen. Vor allem Klebeband oder Draht mit Kunststoffhülle sind verboten. Diese Stoffe verrotten nicht und bleiben als Müll im Wald liegen. Außerdem können sie das Wachstum der Bäume stören.
Laut dem Landesforstgesetz Nordrhein-Westfalen ist es nicht erlaubt, solche Fremdstoffe in den Wald zu bringen. Die Gemeinde und die Organisation Wald und Holz NRW nutzen deshalb nur Materialien, die von selbst verrotten, wie zum Beispiel Bast oder Weide.
Die Gemeinde bittet die Bürger daher, weiterhin achtsam mit dem Wald umzugehen. Wer helfen möchte, soll die Bäume bei Bedarf vorsichtig gießen, aber auf Plastik und Draht verzichten.
Quelle: Vettweiß – zur Originalmeldung