Vermisster aus Dersum als verstorben identifiziert
Ein 74-jähriger Mann aus Dersum (Landkreis Leer, Niedersachsen) war seit dem 21. Juni 2026 vermisst. Die Polizei hatte öffentlich nach ihm gesucht, doch nun gibt es traurige Gewissheit. Die Fahndung wurde offiziell abgebrochen.
Die Ermittler hatten Ende Juni in verschiedenen Gewässern im Landkreis Leer menschliche Körperteile gefunden. Zuerst entdeckte man am 27. Juni einen Fuß in der Ems. Das passierte an der Friesenbrücke bei Hilkenborg in der Gemeinde Westoverledingen. Zwei Tage später, am 29. Juni, wurde im Hauptfehnkanal in Holterbarge in der Gemeinde Ostrhauderfehn ein weiteres Körperteil gefunden.
Ein Teil aus dem Hauptfehnkanal in Ostrhauderfehn wurde daraufhin genau untersucht. Die Rechtsmedizin führte einen DNA-Abgleich durch. Dabei stellte sich heraus, dass das Körperteil zweifelsfrei zu dem vermissten Mann aus Dersum gehört.
Auch bei dem Fund in Holterbarge vermuten die Ermittler einen Zusammenhang. Die endgültigen Ergebnisse der DNA-Untersuchung für dieses Teil stehen zwar noch aus, aber die ersten Befunde sprechen dafür.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen gibt es keine Hinweise darauf, dass jemand anderes an dem Tod beteiligt war. Ein Fremdverschulden wird derzeit nicht vermutet.
Die Polizei bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe beim Datenschutz. Alle Bilder und persönlichen Daten des Mannes, die bei der Vermisstensuche veröffentlicht wurden, sollen gelöscht werden. Die Daten dürfen nicht weiter verbreitet werden.
Die Ermittlungen sind abgeschlossen.
Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim – zur Originalmeldung