Veringenstadt prüft die Standsicherheit von Grabsteinen
In Veringenstadt (Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg) geht es um die Sicherheit auf den Friedhöfen. Die Stadt weist darauf hin, dass wackelige Grabsteine eine große Gefahr für Besucher und vor allem für Kinder darstellen. Wegen des hohen Gewichts und der schmalen Fläche, auf der die Steine stehen, können sie leicht umkippen.
Die Gemeinde fordert deshalb alle Grabnutzer auf, ihre Steine selbst zu kontrollieren. Es reicht nicht aus, nur auf sichtbare Risse zu achten. Man soll die Steine kräftig anfassen oder auf andere Weise prüfen, ob sie noch fest im Boden sitzen oder ob sie sich gelockert haben. Wer das Grab nutzt, ist auch für die Sicherheit verantwortlich und haftet, wenn ein Stein umstürzt.
Wenn die Steine nicht mehr feststehen, müssen sie schnellstmöglich in Ordnung gebracht werden. Die Stadt übernimmt diese Arbeit nicht für die Einzelnen, sondern erinnert an die Pflicht der Nutzer.
Zusätzlich führt die Gemeinde eine eigene Kontrolle durch. Vom 7. bis zum 11. September 2026 werden die Mitarbeiter der Stadt die Standfestigkeit der Grabmale auf den Friedhöfen untersuchen.