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Verbandsgemeinde Diez sucht neue Feuerwehrleute mit moderner Kampagne

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Die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Diez (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) will mehr Nachwuchs gewinnen. Dafür setzt die Gemeinde nun auf eine neue Werbeaktion mit modernen Mitteln.

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Diez möchte mehr Menschen für das Ehrenamt begeistern. Da es immer schwieriger wird, neue Mitglieder zu finden, startet die Gemeinde jetzt eine moderne Kampagne. Ziel ist es, sowohl Jugendliche als auch Erwachsene und Frauen und Männer für den Dienst bei der Feuerwehr zu gewinnen.

Den Anstoß für das Projekt gaben Bürgermeisterin Maren Busch und Claudia Schäfer. Anfang 2025 wurde dafür eine spezielle Arbeitsgruppe gegründet. In dieser Gruppe berieten unter anderem Marcus Grün, Alexander Seifert, Petra Kämpfer, Heike Klein, Oliver Schäffer und Günter Künzler darüber, wie man heute erfolgreich wirbt. Dabei wurde entschieden, bewusst andere Wege zu gehen als früher.

Statt nur eines einzigen Spruchs gibt es nun verschiedene Slogans. Einige betonen das Gemeinschaftsgefühl, wie etwa „Deine zweite Familie“, andere setzen auf die Technik oder den Action-Faktor. Auch Humor soll helfen, Aufmerksamkeit zu erregen, zum Beispiel mit dem Satz „Wir löschen. Nicht nur den Durst.“

Auch beim Material gibt es Änderungen. Es gibt keine einfachen Werbeartikel mehr, sondern professionelle Mittel, die die einzelnen Einheiten vor Ort selbst nutzen können. Dazu gehören große Plakate, Roll-Ups, sogenannte Edgar Cards und Bierdeckel. Auf den Rückseiten finden Interessierte QR-Codes oder Kontaktdaten, damit sie direkt den richtigen Ansprechpartner in ihrem Ort erreichen. Alle Vorlagen stehen zudem digital zur Verfügung.

Als Gesichter der Kampagne fungieren echte Feuerwehrleute aus der Region. Bürgermeisterin Maren Busch erklärte, dass die Gemeinde zwar in neue Fahrzeuge und Gerätehäuser investiere, aber am Ende die Menschen wichtig seien, die sich ehrenamtlich engagieren.

Claudia Schäfer ergänzte, dass die Materialien so gestaltet wurden, dass sich die Einheiten vor Ort damit identifizieren können. Die Kampagne soll nun als Werkzeug dienen, um langfristig genug Leute für die Sicherheit der Mitmenschen zu finden.

Quelle: Aull – zur Originalmeldung

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