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Verbandsgemeinde Daun plant neue Wärmeversorgung

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Die Gemeinde hat einen Fahrplan erstellt, wie die Häuser in der Region bis 2045 klimafreundlich beheizt werden sollen.

Ende Juni gab es im Forum Daun eine Informationsveranstaltung für die Bürger. Dabei stellte die Verbandsgemeinde Daun (Landkreis Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz) die Ergebnisse ihrer Wärmeplanung vor. Der Verbandsgemeinderat hatte den Plan bereits am 6. Mai 2026 beschlossen. Ziel ist es, dass die Wärmeversorgung in der Region bis spätestens 2045 treibhausgasneutral ist.

Daniel Oßwald von der Hochschule Trier erklärte bei dem Termin, dass derzeit noch die meisten Heizungen mit fossilen Brennstoffen laufen. Es gibt aber viele Möglichkeiten, den Energiebedarf zu senken. Das geht vor allem durch energetische Sanierungen an den Gebäuden und den Einsatz moderner Heiztechniken.

In Zukunft sollen erneuerbare Energien wie Biomasse, Solarenergie und Geothermie wichtiger werden. Besonders im Blick stehen dabei drei Gebiete: der Lieserpark, das Schulzentrum in Daun und Schalkenmehren. Hier wird nun genauer geprüft, ob der Bau von Wärmenetzen technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. In allen anderen Teilen der Verbandsgemeinde wird es wohl eher auf einzelne, dezentrale Lösungen ankommen.

Die Anwesenden konnten in einer Fragerunde direkt mit den Verantwortlichen sprechen. Viele wollten wissen, was die Planung konkret für sie selbst, ihre Firmen oder kommunale Gebäude bedeutet.

Wer die Details nachlesen möchte, kann den Endbericht, den Maßnahmenkatalog und die Präsentation auf der Homepage der Verbandsgemeinde herunterladen. Bei Fragen hilft die Klimaschutzmanagerin Natascha Steinbacher unter der Telefonnummer 06592 939-318 oder per E-Mail an [email protected] weiter.

Quelle: Bleckhausen – zur Originalmeldung

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