Vechta: Polizei findet Schreckschusswaffe auf dem Stoppelmarkt
Auf dem Stoppelmarkt in Vechta (Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen) herrschte in diesem Jahr eine gute Stimmung. Rund 750.000 Menschen besuchten das Volksfest. Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta ist mit dem Verlauf zufrieden. Die meisten Besucher feierten friedlich, und die Sicherheitsmaßnahmen haben funktioniert.
Ein Vorfall sorgte jedoch für Aufsehen: Am Samstag, den 15. August, kontrollierten die Beamten einen Mann. Dabei fanden sie eine Schreckschusswaffe. Die Polizei nahm die Waffe sofort an sich. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil er gegen das Waffengesetz verstoßen hat.
Neben diesem Fund gab es noch andere Probleme. Es kam zu einigen Diebstählen und Fällen von Körperverletzung. Einige Besucher waren so aggressiv, dass die Polizei sie vom Gelände werfen musste. In manchen Fällen wehrten sich die Leute, sodass die Beamten Gewalt anwenden mussten, um sie aus dem Markt zu bekommen.
Auch der Verkehr machte Probleme. Am Bahnübergang beim Stoppelmarkt-Bahnhof staute es sich massiv. Die Schranken waren oft geschlossen, wodurch sich die Autos in Richtung Visbeker Damm zurückstauten. Um das Chaos zu beenden, leiteten die Verantwortlichen den Besucherstrom zu den Stoßzeiten über eine Nebenstrecke um.
Luca-Marie Mielke, die Leiterin des Polizeikommissariats Vechta, war zum ersten Mal Gesamteinsatzleiterin. Sie betont, dass die meisten Menschen respektvoll miteinander umgegangen sind. Nur in wenigen Fällen gab es Gewalt gegen die Polizisten.
Ob und inwieweit sich der Mann mit der Schreckschusswaffe strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta – zur Originalmeldung