Vaihingen an der Enz eröffnet neuen Marktplatz
In Vaihingen an der Enz (Baden-Württemberg) wurde am Sonntag der historische Marktplatz offiziell eröffnet. Über 300 Bürger kamen zusammen, um den Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Feierstunde zu beginnen. Das Ganze stand unter dem Motto „Frieden und Freiheit“.
Der Platz wurde optisch und technisch aufgewertet. Es gibt jetzt eine neue Beleuchtung, neue Stadtmöbel und Sonnenschirme. Damit die Märkte und Veranstaltungen in der Stadt besser funktionieren, wurde auch die Infrastruktur verbessert. Zwei neu gepflanzte Linden sind nun die markantesten Punkte auf dem Platz. Die sogenannte Friedenslinde wurde von Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften gewidmet. Die Freiheitslinde hingegen steht für den Zusammenhalt aller neun Stadtteile. Sie wurde von den Ortsvorstehern Kimberly Gräfin von Reischach aus Riet und Karl-Heinz Menauer aus Gündelbach gewidmet.
Ein besonderer Moment war die Übergabe des ersten neuen Sitzstuhls. Ulrich Natterer und Sybille Bornmann überreichten diesen im Namen des Bürgervereins „Vaihingen enzückt“ an Oberbürgermeister Uwe Skrzypek-Muth. Kurz darauf wurde es lebendig: Italienische Senioren, junge Familien, Jugendliche mit ihrem Streetworker, der Bürgerbusverein und der Jugendgemeinderat trugen insgesamt knapp 50 bunte Stühle auf den Platz.
Für Musik sorgten das Jugendblasorchester sowie das Schülerorchester des Musikvereins. Die Landfrauen aus Vaihingen, Gündelbach und Enzweihingen hatten rund 1.500 Stück Kleingebäck gebacken, das bei den Gästen sehr beliebt war. Oberbürgermeister Uwe Skrzypek-Muth betonte in seiner Rede, dass der Marktplatz nun der neue Mittelpunkt der Stadt sein soll, an dem sich die Menschen begegnen und austauschen können.
Nach der offiziellen Feier nutzten die Besucher den Rest des Tages, um den Platz zu erkunden. Die historische Fachwerkkulisse der Stadt bleibt erhalten, soll aber durch die neuen Möbel und die Gestaltung nun attraktiver für das gemeinschaftliche Leben werden.