Vacha: Ausbau der Kreisstraße K 513 abgeschlossen
Die Fahrer in Vacha (Wartburgkreis, Thüringen) können wieder normal fahren. Seit Dienstag, dem 30. Juni 2026, ist die Kreisstraße K 513 zwischen Willmanns und Völkershausen wieder komplett freigegeben. Insgesamt 1,4 Kilometer Straße wurden grundlegend erneuert.
Die Arbeiten waren in zwei Teile gegliedert. Im ersten Abschnitt, der von der Ortsdurchfahrt Willmanns bis zur Zufahrt zum Steinbruch am Dietrichsberg führt, wurde die Straße auf 680 Metern verbreitert und neu gebaut. Damit die Straße nicht abrutscht, wurden dort große Hangbefestigungen eingebaut. Im zweiten Teil, auf weiteren 720 Metern bis nach Völkershausen, wurde die Fahrbahndecke erneuert und die Entwässerung am Straßenrand instand gesetzt.
Die neue Straße ist nun 5,50 Meter breit. Zusätzlich gibt es eine befahrbare Bordrinne von 65 Zentimetern und befestigte Flächen daneben. Für den Bau mussten die Firmen rund 9.000 Kubikmeter Erde bewegen und eine 450 Meter lange Wand aus Steinkörben (Gabionen) zur Sicherung des Hangs bauen.
Das ganze Projekt kostete etwa 1,4 Millionen Euro. Den Großteil, rund 1,26 Millionen Euro, hat das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr übernommen. Neben dem Asphalt wurde auch auf die Natur geachtet: Im Herbst 2025 und Frühjahr 2026 wurden 40 Bäume, 180 Heister und 195 Sträucher gepflanzt.
Der Weg zu diesem Ausbau war lang. Alles begann mit einem schweren Schulbusunfall am 9. November 2017 in Willmanns. Danach starteten die Bürger eine Petition mit 1.755 Unterschriften, um die Sicherheit auf der Strecke zu verbessern. Erst 2021 gab es eine feste Zusage für den Ausbau, und im Mai 2025 gingen die Bagger schließlich an die Arbeit.
Ein Teil der Strecke ist noch offen. Während der Abschnitt bis zum Kreisverkehr an der B 84 nun fertig ist, muss die Strecke zwischen Oechsen und der Reismühle noch gebaut werden. Dieser Teil liegt in der Verantwortung der Gemeinde Oechsen.
Quelle: Martinroda – zur Originalmeldung