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Untergruppenbach: Kitas schließen früher und Mensa bekommt neuen Betreiber

Der Gemeinderat hat weitreichende Änderungen bei der Kinderbetreuung beschlossen. Zudem gibt es einen neuen Caterer für die Schulmensa und Pläne für besseren Handyempfang im Ortsteil Vorhof.

In Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg) wird es für viele Familien ab dem 1. Januar 2027 anders aussehen. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Betreuungszeiten in den Kitas und der Schulkindbetreuung anzupassen. Künftig enden die Angebote einheitlich um 16:30 Uhr. Die Verwaltung hat dafür die Bring- und Abholzeiten über eine App ausgewertet. Dabei kam heraus, dass nach 16:30 Uhr nur noch sehr wenige Kinder in den Einrichtungen sind.

Durch diese Änderung will die Gemeinde Geld sparen. Da die Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe sinken, aber die Kita-Kosten mit jährlich rund 5,33 Millionen Euro der größte Posten im Haushalt sind, ist der Druck groß. Die Gemeinde hofft, so jährlich etwa 220.000 Euro einzusparen. Die Elternbeiträge werden an die kürzere Zeit angepasst, steigen aber insgesamt leicht an, da die Gemeinde landesweite Empfehlungen übernimmt.

Auch bei den Betreuungsmodellen gibt es Änderungen. Das sogenannte Kombimodell, bei dem drei Tage Ganztag und zwei Tage verlängerte Betreuung gebucht werden konnten, wird für Neuverträge ab dem 1. Januar 2027 gestrichen. Bestehende Verträge laufen noch bis maximal zum 31. August 2028 weiter. Zudem wird die Ganztagesgruppe im Haus der Generationen in eine altersgemischte Gruppe für zwei- bis sechsjährige Kinder umgewandelt.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Stettenfelsschule. Da der alte Caterer aufgehört hat, wurde ein neuer gesucht. Nachdem eine europaweite Ausschreibung ohne Ergebnis blieb, fiel die Wahl nun auf die Firma Hofmanns Catering aus Boxberg. Die Gemeinde bezuschusst jedes Essen mit 0,67 Euro, sodass die Schüler 6,00 Euro bezahlen müssen.

Für die Bewohner im Ortsteil Vorhof gibt es Hoffnung auf besseren Mobilfunk. Da dort wegen der Lage oft kaum Empfang herrscht, prüft die Telekom nun, ob ein etwa 30 Meter hoher Funkmast gebaut werden kann. Der Gemeinderat hat grünes Licht für diese Untersuchung gegeben. Ein Mast würde nicht nur den Bewohnern helfen, sondern auch den Verkehr auf der L1111.

Zuletzt stimmte der Rat der Annahme einer Spende über 696,20 Euro zu. Das Geld fließt in die Projektentwicklung in der Heinrieter Mitte. Zudem wurde der Bebauungsplan für die Erweiterung der Siegfried-Levi-Straße im Gebiet Neugreut einstimmig beschlossen.

Quelle: Untergruppenbach – zur Originalmeldung

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