Unterfranken: Flugzeuge suchen ab Donnerstag nach Waldbränden
Die Sonne brennt ununterbrochen und die Temperaturen bleiben extrem hoch. Deshalb ist die Gefahr von Waldbränden im gesamten Regierungsbezirk Unterfranken (Bayern) derzeit sehr groß. Um schnell reagieren zu können, hat die Regierung von Unterfranken zusammen mit der Forstverwaltung eine vorsorgliche Luftbeobachtung angeordnet. Diese gilt von Donnerstag, dem 30. Juli 2026, bis Montag, den 3. August 2026.
Besonders gefährlich ist die Lage in den Wäldern, aber auch auf offenen Flächen. Wenn dort trockenes Wildgras ohne grünen Unterwuchs steht, kann ein Feuer extrem schnell entstehen. Da bei dem schönen Wetter viele Menschen in die Natur ausfliegen, steigt das Risiko für Unfälle mit Feuer deutlich an.
Die Beobachtungsflüge finden jeweils nachmittags statt, da die Gefahr dann am größten ist. Die Flugzeuge nutzen zwei verschiedene Routen. Die Westroute startet von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt. Die Ostroute wird von den Flugplätzen Schweinfurt-Süd und Haßfurt aus bedient. Die Beobachter in der Luft achten dabei nicht nur auf mögliche Brände, sondern halten auch Ausschau nach Borkenkäferbefall und beobachten den Verkehr.
Die Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern arbeiten ehrenamtlich. Die Kosten für die Einsätze übernimmt die Regierung von Unterfranken über den Katastrophenschutzfonds.
Die Behörden warnen die Bevölkerung eindringlich: Wer sich in Waldgebieten aufhält, muss extrem vorsichtig sein. Es darf auf keinen Fall geraucht werden und es darf nicht mit offenem Feuer hantiert werden.